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Bau des Katzenhauses in vollem Gange!

Unser Katzenhaus auf dem Tierhof nimmt Formen an. Trotzdem sind wir nach wie vor auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte spenden Sie für die Fertigstellung dieses Projekts! Jede noch so kleine Spende ist willkommen! Bitte geben Sie als Verwendungszweck "Katzenhaus" an. Vielen Dank auch im Namen der vielen Samtpfoten, die in diesem Haus vorübergehend eine Unterkunft finden werden.

 

 

Inhaltsverzeichnis

Aufzählung

Heimatlose Katzen versorgen - aber richtig

Aufzählung

Frühjahrs-Gefahr für Katzen

Aufzählung

Kastration - JA BITTE!

Aufzählung

Toxoplasmose und Katzen

Aufzählung

Unsauberkeit bei Katzen

 
 

 
Heimatlose Katzen versorgen - aber richtig

Info von Eva Schade-Tomala, Streunerhof - Hilfe für Streunerkatzen. E-Mail: streunerhof@t-online.de

Es erreichen mich immer mehr Hilferufe. Hilferufe von Menschen, die es gut meinten, und heimatlose Katzen füttern. Leider ist es mit Futter allein nicht getan. Es gibt einige Regeln dabei zu beachten.

Zum Einen darf in Wohngebieten nicht im Freien gefüttert werden (Infektionsschutzgesetz ). Es sollte mindestens eine Pergola vorhanden sein. Dann sollten die Katzen, die gefüttert werden, auch einmal von einem Tierarzt gecheckt werden. Auf Tätowierung, Chip, Kastration und natürlich auf den Gesundheitszustand. Katzen können Würmer, Giardien, Pilzsporen usw. übertragen. Das ist sicher nicht immer einfach, weil solche Katzen oft scheu oder verwildert sind. Die meisten Tierschutzvereine verfügen aber über Lebendfallen, die dort ausgeliehen werden können. Auch manche Tierärzte verleihen Fallen. Die Kastration ist unbedingt notwendig, sonst werden es immer mehr und mehr Katzen. Die Spirale des Elends dreht sich und je länger nichts unternommen wird, umso schneller dreht sie sich und das Katzenelend vervielfacht sich.

Taucht eine hungrige Katze auf, bitte erst in der Nachbarschaft nachfragen, ob sie jemandem gehört. Beim Fundamt als zugelaufen melden, ansonsten ist es Fundunterschlagung. Möglichst zügig dafür sorgen, dass die Katze zu einem Tierarzt kommt. Fehlen die finanziellen Mittel dafür, bitte mit einem Tierschutzverein Kontakt aufnehmen. Es kann sein, dass ein Verein ablehnt, dann nicht gleich aufgeben, es gibt meist mehrere Organisationen, die man ansprechen kann. Ist es eine sehr scheue Katze, wird sie nach der Kastration und dem Check wieder an die Futterstelle zurück gesetzt. Zutrauliche Katzen haben bzw. hatten meist einen Besitzer. Vielleicht sucht jemand ganz verzweifelt nach dem Tier. Ein Anruf bei umliegenden Tierschutzvereinen bringt Sicherheit. Außerdem können die Vereine die Katze dann als zugelaufen in ihre Akten aufnehmen. Auch bei Tasso (Adresse und Telefonnummer liegen bei Tierärzten und Tierschutzvereinen auf) sollte man nachfragen. Ansonsten sollte über eine Vermittlung der Katze in gute Hände nachgedacht werden.

Ist dies alles erledigt und bleibt die Katze an der Futterstelle, sollte darauf geachtet werden, dass keine weiteren Katzen zuwandern. Ist dies doch der Fall ist wie oben beschrieben zu verfahren.

Wenn die Schritte zu aufwändig sind, dann bitte erst keine Katzen füttern. Sie wandern dann weiter und erreichen sicher einen Platz, wo wie beschrieben gehandelt wird.

Dieser Text ist auch nachzulesen unter http://streunerhof.npage.de/heimatlose_katzen_versorgen_-_aber_richtig_2587730.html

 
 

 
Frühjahrs-Gefahr für Katzen

Die Tage werden wieder länger und wärmer. Das ist auch allerorts die Zeit der Kippfenster. Für viele Stubentiger eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Denn immer wieder bleiben die Katzen bei dem Versuch, durch das gekippte Fenster nach draußen zu gelangen, hängen. Ganz schnell gerät das Tier in große Panik. Durch die dadurch ausgelösten hektischen Bewegungen rutscht die Katze aber nur noch tiefer in den Fensterschlitz. Nicht wenige Katzen erleiden so einen qualvollen Tod, weil jede Hilfe zu spät kommt.

 

 
Kastration - JA BITTE!

Jahr für Jahr überschwemmt uns eine Flut von Katzenkindern - die wenigsten haben Glück und landen beim Tierschutz oder finden ein lebenslanges gutes Zuhause. Viele werden ausgesetzt oder anders "entsorgt". Andere verhungern, verdursten, sterben an Krankheiten oder Verletzungen. Sehr viele verwildern, fristen ein jämmerliches Dasein und vermehren sich munter weiter.

SIE können das verhindern! Seien Sie verantwortungsvoll und lassen Ihre Samtpfote kastrieren!

Sie sind gegen die Kastration???

Wissen Sie,

dass dreimal jährlich unzählige kleine Katzen geboren werden, die später herrenlos, verwildert und krank herumirren?

Wissen Sie,

dass jährlich 25.000 Katzen in Wald und Flur abgeschossen werden?

Wissen Sie,

dass jährlich über 300.000 Katzen auf den Straßen überfahren werden und dann im Straßengraben qualvoll verenden?

Wissen Sie,

dass ein nicht unerheblicher Teil der liebevoll aufgezogenen Katzen zur Jagdhundeausbildung missbraucht, grausam gequält und tot gebissen wird?

Wissen Sie,

dass weibliche Katzen durch die Kastration keinen unerwünschten Nachwuchs bekommen, dass Kater durch Kastrieren den unangenehmen Geruch verlieren und häuslicher werden?

 

Was meinen Sie?
Kastration ist ein Eingriff in die Natur?
Das stimmt, aber dieser Eingriff ist notwendig, nachdem der Mensch die Katze in sein Haus aufgenommen hat und damit eine natürliche Auslese nicht mehr stattfindet. Deshalb muss er konsequenterweise den Nachwuchs auf andere Art beschränken. Das Elend der Katzen liegt in ihrer großen Fruchtbarkeit!

Gehen Sie mit Ihrer Katze noch heute zum Tierarzt!
Lassen Sie Ihr Tier unfruchtbar machen!

Nimmt man an, ein Katzenpaar bekommt im Jahr zweimal Nachwuchs und jeweils 2,8 Kätzchen pro Wurf überleben, dann ergibt das nach 10 Jahren über 80 Millionen Kätzchen!

Vernunft muss walten!

Die Tierschutzvereine allein können das Katzenelend nicht mindern, wenn Sie ihnen nicht helfen!

Die strenge Familienplanung bei Katzen ist dringend erforderlich!
Eine Kätzin kann bereits im Alter von 6 Monaten tragend werden. Sie kann alle 4 Monate - das ist nicht übertrieben, sondern regelmäßig zu erwarten! - Junge bekommen. Nur ganz wenige der vom Katzenhalter vermittelten Kätzchen finden wirklich ein liebevolles Zuhause.
Das erste Zuhause, dass Sie aussuchen, ist vielleicht noch gut. Aber wird die Katze dort ihr Leben lang bleiben? Darauf haben Sie keinen Einfluss. Viele werden später in zweifelhafte Hände verschenkt oder ausgesetzt.

Bei der Kastration werden bei der weiblichen Katze die Eierstöcke und beim Kater die Hoden operativ entfernt. Dies hat zur Folge, dass keine Geschlechtshormone mehr produziert werden und der Geschlechtstrieb samt seiner unangenehmen Begleiterscheinungen erlischt. Das weibliche Tier wird nicht mehr rollig, und der Kater markiert nicht mehr in der Wohnung. Die Tiere werden ausgeglichener, häuslicher und anhänglicher. Der Begriff "Sterilisation" wird oft fälschlich für die Kastration der weiblichen Katze gebraucht. Das Durchtrennen der Eileiter bzw. der Samenleiter beim Kater - das wäre Sterilisation - wird aber tatsächlich kaum durchgeführt.

Die riesige Nachkommenschaft der Kätzin kommt nur unter Mitwirkung eines Katers zu Stande. Schon darum müsste jedem verantwortungsbewussten Katzenhalter klar sein, dass ebenfalls der Kater kastriert werden muss.

Doch auch von einer anderen Seite sollten Sie es betrachten:
Eine unkastrierte Katze hat eine erschreckend kurze Lebenserwartung.

Wissen Sie, wie gefährlich ein unkastrierter Kater lebt?
Alle Gefahren, die den herrenlosen Katzen drohen, warten auch auf ihn, wenn er Tag für Tag oder sogar Nacht für Nacht kilometerweit auf der Suche nach einer Kätzin umherstreift! Er kann überfahren, vergiftet oder für Versuchszwecke eingefangen werden. Einmal, meist schon im Alter von 1 - 2 Jahren, kommt er dann von seinem Bummel nicht zurück ...

So früh wie möglich sollten Kater und auch Katze kastriert werden!
Die häufige Meinung, Kätzinnen sollten einmal werfen bevor sie kastriert werden, ist medizinisch seit Jahren überholt. Sie hält sich allerdings hartnäckig - hören Sie nicht darauf!

Während der Rolligkeit sollte die Kätzin im Haus gehalten werden. Ist sie ausgebüxt, so ist sie höchstwahrscheinlich tragend geworden. Dann ist die sofortige Kastration noch dringender. Die Kastration einer erst vor kurzer Zeit tragend gewordenen Kätzin ist medizinisch völlig unbedenklich.

Selbstverständlich kann die Kastration auch bei älteren Tieren durchgeführt werden.
Bei ihnen ist sie nicht weniger notwendig.
Katzen bringen, solange sie leben, Junge zur Welt.

Sollte die Kätzin gerade Junge säugen oder die Welpen gerade abgesetzt haben, kann die Kastration erst dann vorgenommen werden, wenn das Gesäuge sich zurückgebildet hat. Mit 5 bis 6 Wochen, wenn die spitzen Zähnchen der Welpen für das Muttertier unangenehm werden, beginnt für die Kleinen die Zeit der Entwöhnung, d.h. sie beginnen feste Nahrung zu sich zu nehmen. Wenn die Katzenwelpen 8 bis 10 Wochen alt sind, kann das Muttertier kastriert werden.

Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass die Kätzin während der Aufzucht der Jungen nicht belegt werden kann.
Es ist keine Seltenheit, dass eine Kätzin, die Welpen säugt, in dieser Zeit rollig und gedeckt wird. Schon von daher gebietet sich eine Kastration nach der Jungenaufzucht.

Die Operation selbst ist völlig harmlos und schmerzfrei. Sie wird in Vollnarkose durchgeführt. Für Tierärzte ist das Routinesache. Am Tag des Eingriffes muss die Kätzin/der Kater nüchtern bleiben. Danach sollte der Kater 3 Tage, die Kätzin etwa eine Woche im Haus gehalten werden. Beim Kater ist eine Nachbehandlung in der Regel nicht erforderlich. Bei der Kätzin müssen nach etwa 10 Tagen die Fäden gezogen werden. Danach ist alles vergessen!
Wir empfehlen bei diesem Eingriff Ihr Tier gleichzeitig mit einem Microchip zu versehen.

Die unfruchtbar gemachten Katzen verlieren nicht an Anmut und verändern ihr liebevolles Wesen in keiner Weise.
Die auch heute noch immer verbreitete Meinung, kastrierte Tiere würden temperamentlos und dick, ist nicht haltbar. Sie ist auf Grund der Beobachtung von Tausenden von Katzen widerlegt. Ob eine Katze dick wird oder nicht, hat der sie betreuende Mensch selbst in der Hand. Fettleibigkeit ist keine Folge der Kastration, sondern schlicht und einfach der Überfütterung, denn kastrierte Katzen sind meist bessere Futterverwerter und benötigen daher weniger Futter. Beide, Kätzin und Kater, werden nach der Kastration häuslicher, anhänglicher und oft auch verträglicher. Der Kater verliert durch die Kastration den für Menschen oft unangenehmen Geruch. Als Mäusefänger eignen sich kastrierte Katzen nach wie vor vorzüglich!

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Toxoplasmose und Katzen

Immer wieder ist im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Katzen die Rede von und über Toxoplasmose. Werdende Mütter werden sowieso permanent mit gut gemeinten Ratschlägen überschüttet und wenn dann noch eine Katze mit zum Haushalt zählt, ist oft Panik angesagt und führt nicht selten dazu, dass die arme Mieze im Tierheim landet (nicht selten rein prophylaktisch!). Frauenärzte tragen oftmals auch nicht zu einer realistischen Einschätzung der „Gefahr“ bei. Ich bin keine Ärztin - „nur“ Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Töchtern und seit kurzem Großmutter eines reizenden Enkelsohnes - dazu begeisterte, jahrzehntelange Katzenhalterin und seit längerer Zeit engagierte Tierschützerin und Katzenpflegeplatz für viele, viele verwaiste Miezen. Stubentiger gibt es in unserem Haushalt seit rund dreißig Jahren und meine Tochter half mir trotz negativem Toxoplasmose-Test (er blieb auch so) während ihrer ganzen Schwangerschaft, unsere Miezen zu versorgen und gab auch ihre eigenen Katzen nicht her!

Toxoplasmose ist normalerweise gar kein Problem. Sie äußert sich beim Menschen wie eine leichte Grippe. Aber für den Fötus einer infizierten, werdenden Mutter kann es sehr schlimme Folgen haben… Doch wie kann sich eine werdende Mutter anstecken? Die größte Ansteckungsgefahr geht von rohem Fleisch aus, also keine Steaks medium-gebraten und kein rohes Hackfleisch für eine werdende Mutter!

Dann haben wir natürlich noch die Katzen: Wenn sie infiziert sind, kann man sich auch anstecken. Aber die Erreger befinden sich im Kot! Und sie müssen vom Kot direkt in den Körper gelangen! Wenn die Katzentoilette regelmäßig gereinigt wird (und das sollte mit und ohne Schwangerschaft selbstverständlich sein), die Hände danach gewaschen werden (ist wohl ebenfalls selbstverständlich), kann nichts passieren. Die Erreger sind in frischem Kot nicht ansteckend. Sie werden es erst nach 1 - 3 Tagen. Wie kann also die Gefahr, die von Katzen ausgeht und ziemlich gering ist, weiter reduziert werden? Ganz einfach: Zur (doppelten) Sicherheit kann der werdende Vater mal zur Schaufel greifen. Wichtig ist auch, beim Unkrautjäten im Garten vorsichtig zu sein. Dort kann man mit dem Kot von freilaufenden Katzen in Kontakt kommen - und falls diese infiziert sind und wenn der Kot das entsprechende Alter hat, dann besteht für Mutter und Fötus Infektionsgefahr.

Alle Sorge ist überflüssig, wenn die werdende Mutter schon einmal mit Toxoplasmose infiziert war, denn dann kann sie und somit auch ihr Kind sich nicht mehr anstecken. Ob oder ob nicht, kann durch eine einfache Blutuntersuchung festgestellt werden. Soweit zu den Ansteckungsrisiken.

Es ist traurig, wie viele Katzen aufgrund von Panikmache weggegeben werden, obwohl die Gefahr so gering ist und mit ein wenig Umsicht noch weiter reduziert, wenn nicht gar ausgeschlossen werden kann. Nebenbei bemerkt: Unsere Tochter hatte nie Kontakt mit Toxoplasmose, obwohl sie mit Katzen aufgewachsen ist und wir in "Hoch-Zeiten" der Katzenpflege viele Katzentoiletten reinigen müssen. Dies ist bei uns selbstverständlich, egal, ob bei uns früher zwei Katzen herumwuselten oder jetzt ein paar mehr.

Die Tests haben natürlich Geld gekostet und das täglich mehrfache Saubermachen der Katzentoiletten macht viel Arbeit! Doch Kind und Miezen, beides fühlende Lebewesen, sind dies wert! Deshalb meine/unsere Bitte an werdende Mütter: Lasst euch nicht verwirren, informiert euch. Jeder Tierarzt hat Informationen zu diesem Thema – Frauenärzte sind da manchmal wenig hilfreich und vielleicht etwas zu unobjektiv...

Inge Morassi

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Unsauberkeit bei Katzen - Ursachenforschung und Gegenmaßnahmen

Wie alt ist die Katze? Bei Jungkatzen ist der Punkt "Erziehung des jungen Kätzchens zur Stubenreinheit" sicher hilfreich. Bei erwachsenen Tieren: Sind Krankheitsgründe (z. B. Blasenentzündung, Blasenschwäche, Diabetes) durch tierärztliche Untersuchung ausgeschlossen? Wenn nein, sollte die Katze zunächst einem Tierarzt vorgestellt werden.

Ist die Katze bereits sehr alt? Unsauberkeit kann auch in hohem Alter und Senilität begründet liegen und Sauberkeit ist dann kaum wiederzuerlangen. Vielleicht schafft man es ja, der Katze in ihrem letzten Lebensabschnitt die Unsauberkeit nachzusehen...

Ist die Katze kastriert? Gerade bei unkastrierten Tieren, besonders Katern und Kätzinnen während der Rolligkeit, ist die Unsauberkeit weit verbreitet (Sexualverhalten des Katers: Harnspritzen). Auffällig ist bei diesem Markierungsverhalten, dass Kot oder Harn oft vorzugsweise in der Nähe von Fenstern und Türen abgesetzt wird.

Wie viele Katzen befinden sich im Haus? Wie viele Katzenklos sind aufgestellt? Als Faustregel gilt: Mindestens eine Katzentoilette mehr als Katzen im Haus.

Wie oft wird die Katzentoilette gesäubert? Das Katzenklo muss mindestens einmal täglich gereinigt werden. Einige Katzen benutzen ihr Klo schon dann nicht mehr, wenn sie es nur einmal benutzt haben. Keine Desinfektionsmittel benutzen! Sie sind schädlich für die Katze und können aufgrund ihres scharfen Geruchs dazu führen, dass das Tier sein Klo nicht mehr benutzt.

Wie sieht das Katzenklo aus? Einige Katzen suchen die Geborgenheit des geschlossenen "Toilettenhäuschens", andere bevorzugen offene Toiletten, in denen sich der Geruch von Urin und Kot schneller verflüchtigen kann. Hier gilt es auszuprobieren. Einige Katzen "wandern" gern einige Schritte, wenn sie ihre Geschäfte verrichten. Ihnen könnte ihr Katzenklo schlicht zu klein sein. Bieten Sie ihr ein größeres oder mehrere normale an einem Standort an.

Welche Katzenstreu wird benutzt? Hat es einen Wechsel der Marke gegeben? Wenn ja, sollte auf die bewährte Streu zurückgegriffen werden. Wenn nein, sollten verschiedene Streusorten ausprobiert werden, die man in mehrere Katzenklos oder katzenkloähnlichen Kartons anbietet. Ausprobiert werden können auch Zeitungsschnipsel, Sand, Tonerde, Späne oder unbehandelte Blumenerde.

Wo ist der Standort der Katzentoilette? Herrscht hier viel Publikumsverkehr, etwa im Flur oder in der Küche, kann das zur Verweigerung führen. Zur Verrichtung ihres Geschäftchens braucht die Katze Ruhe und will unbeobachtet sein.

Stehen Futter und Katzentoilette in unmittelbarer Nachbarschaft? Auch das kann ein Grund sein, das Katzenklo zu verweigern - die Katze als sauberes Tier kann die Verschmelzung der Gerüche von Futter und Ausscheidung schlicht nicht ertragen.

Wo werden die unerwünschten Geschäfte abgesetzt? In der Nähe von Fenstern und Türen ist das gestörte Sexualverhalten nahe liegend (s. o.). Auf dem menschlichen Bett (was leider sehr häufig vorkommt): Frustrationsverhalten oder Protest. Haben sich Veränderungen für das Katzen-/bzw. Familienleben ergeben?

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Aktualisiert: 26.07.2011