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Unser Dreibein Elena

In der Pflegestelle seit September 2011

Die 2006 geborene Elena hat eine wahre Odyssee in ihrem Leben hinter sich. Sie ist nun zum dritten Mal auf ihrer Pflegestelle und wir wollen ihr eine vierte Vermittlung nicht mehr antun.

Elena ist eine scheue, ängstliche Katze. Sie lebte in den letzen drei Jahren unter sehr ungünstigen Bedingungen. Ihre ganze Geschichte können Interessierte gerne erfahren – sie ist etwas zu umfangreich, um sie an dieser Stelle wieder zu geben.

Ein Thema ist auch, dass Elena unter Stress zur Unsauberkeit neigt und ein „williges“ Mobbingopfer für dominante Katzen ist.

Elenas rechte Hinterpfote musste bedingt durch eine angeborene Anomalie schon im Babyalter amputiert werden. Sie hat damit aber keinerlei Probleme.

Unser Wildling Kelly

Auf dem Tierhof seit Juni 2011

Kelly wurde Ende April 2011 von einer Wildlingskatze in einem Schuppen zur Welt gebracht. Die Mama wurde kastriert und durfte dort bleiben. Bei Kelly hatten wir die Hoffnung, dass sie zahm wird, doch leider war es schon zu spät. Sie hasst es eingesperrt zu sein und traut den Menschen einfach nicht über den Weg.

Deshalb haben wir uns entschlossen, sie nach der Kastration auf dem Gnadenhof frei zu lassen. Dort hat sie genügend Katzen- und Tiergesellschaft und kann jederzeit auch mit Menschen in Kontakt kommen - sofern sie das möchte.

Die schwarz-weiße Kelly hat sich bisher partout geweigert, sich fotografieren zu lassen.

Unser Wildling Paloma

Auf dem Tierhof seit Juni 2011

Die Mutter von Paloma wurde hochträchtig gefunden. Am 11. Mai 2011 brachte die Kätzin auf dem Tierhof fünf Kinder zur Welt. Von Anfang an war Paloma sehr scheu und wollte sich von niemandem anfassen lassen. Obwohl sie sehr viel Kontakt zu Menschen hatte, war sie nie bereit, jemandem ihr Vertrauen zu schenken.

So haben wir auch Paloma nach der Kastration auf dem Gnadenhof freigelassen. Dort kann sie sich entscheiden, ob sie Kontakt zu Menschen suchen möchte, oder ob ihr die Gesellschaft ihrer Artgenossen und ein gefüllter Futternapf genügen.

 

Unsere Wunderkatze Hope

In  der Pflegestelle seit August 2010

Die am 14. August 2010 geborene Hope ist die Tochter einer der 33 Zwangsräumungskatzen. Sie ist unser großes Sorgenkind: gerade knapp acht Wochen alt, hat sie am linken Auge eine Linsenluxation erlitten. Das bedeutet, dass die Fasern des Aufhängeapparates, der die Linse in der richtigen Stellung hält, abgerissen sind und die Linse vor die Pupille gefallen ist. Bei Hope ist dies eine angeborene Missbildung des Aufhängeapparates und der Linse selbst. Bei einer Untersuchung durch einen Augenspezialisten hat sich herausgestellt, dass auch das rechte Auge betroffen ist und drei Wochen später ist auch dort die Linse luxiert.

Wenn eine Linsenluxation nicht behandelt wird, hat dies für das Auge schlimme Folgen. Weil die Linse auf den Tränenkanal drückt, kann keine Tränenflüssigkeit mehr abfließen. Der Augen-Innendruck steigt permanent und es bildet sich ein Glaukom. Das ist sehr schmerzhaft und im schlimmsten Fall ist das Auge nicht mehr zu retten. Hope brauchte also dringend eine Operation, in der an beiden Augen die vorgefallene Linse entfernt wird. Leider war Hope für eine solch schwere OP viel zu jung - sie hätte die Narkose nicht verstoffwechseln können. Deshalb wurde der Eingriff mit verschiedenen Augentropfen so lange wie möglich hinausgezögert.

Kurz vor dem vereinbarten OP-Termin stellte sich heraus, dass Hope auch eine angeborene Herzmissbildung hat und erst einmal gar nicht operationsfähig war. Seitdem ist sie bei einem Pforzheimer Herzspezialisten in Behandlung, der sie auch wunderbar eingestellt hat.

Am 27. Dezember 2010 wurden Hope in Wiesbaden bei einem Augenspezialisten beide Linsen entfernt. Gott sei Dank verlief alles wunderbar und auch ihr kleines Herz hat prima mitgespielt. Die kleine Maus ertrug alles ganz tapfer und war auch sonst eine völlig unproblematische Patientin.

Die (hoffentlich) letzte Hürde nahm Hope am 4. März 2011: Unter der Aufsicht des Herzspezialisten wurde Hope für die Kastration noch einmal in Narkose gelegt. Auch diesen Eingriff hat Hope gut überstanden und drei Wochen später freute sie sich, den Garten der Pflegestelle unsicher machen zu dürfen. Hope ist nach der Augen-OP stark weitsichtig, aber sie kann sehen und spielen und toben und ihre tierischen Mitbewohner ärgern :-)

 

Hope ist ein absoluter Sonnenschein, hat Freude am Leben und möchte wegen ihrer unverschuldeten Missbildungen auf gar keinen Fall über die Regenbogenbrücke geschickt werden!

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nachsorge der Augen und auch die lebenslange Behandlung durch den Herzspezialisten wird natürlich noch viel Zeit und Geld in Anspruch nehmen. Deshalb bitten wir auch weiterhin im Namen von Hope ganz herzlich um eine Spende oder Patenschaft für die anfallenden Tierarztkosten!

Sparkasse Baden–Baden Gaggenau (BLZ 66250030),
Konto-Nr. 4080073, Verwendungszweck "Hope"

Hope bedeutet Hoffnung und die Hoffnung geben wir für diese kleine Katzenseele nicht auf. Bitte geben Sie Hope eine Chance!

Unsere Zwangsräumungskatze Pamela

Auf dem Tierhof seit August 2010

Die etwa 2008/2009 geborene Pamela ist eine von insgesamt 66 Katzen aus einer Zwangsräumung in Baden-Baden. 33 Samtpfoten davon haben wir aufgenommen, die andere Hälfte das Tierheim Baden-Baden.

Wir vermuten, dass Pamela einfach von der Straße aufgesammelt und zu den anderen Katzen in die Wohnung gesteckt wurde, denn Pamela kam mit dem eingesperrt sein überhaupt nicht zurecht. Sie war völlig panisch, ließ sich nicht anfassen und versuchte bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu entkommen. So haben wir uns nach der Kastration und vollständigen Impfung entschlossen, Pamela auf dem Gnadenhof die Freiheit zu schenken.

Unsere ungezähmte Hexe

Auf dem Tierhof seit Mai 2010

Hexe hatte ihre Kinder unter einer Treppe zur Welt gebracht. Die Menschen, die dort wohnten, nutzten diese "Schwäche" aus, um Hexe samt ihrer Neugeborenen einzupacken und zu uns zu bringen. Hexe ist mehr als wild und es war täglich eine große Herausforderung, die Familie zu versorgen, ohne sich schlimme Verletzungen zuzuziehen.
Als die Kinder groß genug waren, wurde Hexe kastriert und lebt jetzt auf unserem Gnadenhof. Hier kann sie schalten und walten, wie es ihr gefällt und allen Menschen aus dem Weg gehen.

Unser Wildling Nikita

Auf dem Tierhof seit März 2010

Nikita, Paula und Henry sind Geschwister. Die im Oktober 2009 geborenen Miezen wurden als Wildlinge in einer Rastatter Gartenanlage eingefangen und zu uns gebracht. Nach drei Monaten im Katzenhaus lieben sie immer noch ihre Freiheit mehr als alles andere und haben auch nur zu ihrer Betreuerin so viel Zutrauen, dass sie sich streicheln lassen. Getigert und zusätzlich scheu sind nicht gerade Eigenschaften, die eine Vermittlung erleichtern. So haben wir uns entschlossen, dass die Geschwister auf unserem Gnadenhof zusammen bleiben dürfen. Dort fühlen sich sich pudelwohl und lieben ihre neue Freiheit!

 

Unser Wildling Paula

Paula, Nikita und Henry sind Geschwister. Die im Oktober 2009 geborenen Miezen wurden als Wildlinge in einer Rastatter Gartenanlage eingefangen und zu uns gebracht. Nach drei Monaten im Katzenhaus lieben sie immer noch ihre Freiheit mehr als alles andere und haben auch nur zu ihrer Betreuerin so viel Zutrauen, dass sie sich streicheln lassen. Getigert und zusätzlich scheu sind nicht gerade Eigenschaften, die eine Vermittlung erleichtern. So haben wir uns entschlossen, dass die Geschwister auf unserem Gnadenhof zusammen bleiben dürfen. Dort fühlen sich sich pudelwohl und lieben ihre neue Freiheit!

Unsere Ausbüchserin Susu

Auf dem Tierhof seit September 2009

Eigentlich sollte Susu "ganz normal" bei uns abgegeben werden, denn ihre Menschen wollten sie nicht mehr. Die Art und Weise, wie die ca. 2008 geborene Tricolor-Katze transportiert wurde, war jedoch alles andere als normal. Susu war ohne Korb einfach ins Auto verfrachtet worden. Der Anhänger, der noch angehängt war, war voll mit Gerümpel, das die ganze Fahrt gescheppert hatte. Selbst beim Wenden vor dem Tierhof machte die Ladung seltsame Geräusche.

 

 

 

 

 

 

 

So war es kein Wunder, dass Susu - kaum dass die Tür geöffnet war - in Panik aus dem Auto rannte und im Maisfeld verschwand. Dort bzw. im umliegenden Wald hat sie viele Monate gelebt und an unserer Futterstelle beim Tierhof-Parkplatz gefressen. Wir dachten schon, dass wir Susu immer nur von weitem sehen werden, aber im September 2009 tauchte sie plötzlich hinten in unserem Gnadenbrotbereich auf. Seither lebt sie dort und versteht sich wunderbar mit den anderen Katzen. Seit Januar 2010 wurde sie täglich zutraulicher und mittlerweile kommt sie angerannt, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen.

Unser Wildlinge Bruno, Betty und Sandra

Auf dem Tierhof seit September 2009

Die im April 2009 geborenen Geschwister wurden in Haueneberstein mit der Katzenfalle eingefangen und zu uns gebracht. Die drei waren so wild, dass es selbst mit allergrößter Geduld nicht möglich war, sie an Menschen zu gewöhnen. So haben wir uns entschlossen - nachdem die drei kastriert wurden - sie auf dem Gnadenhof wieder auszuwildern. Bis heute sieht man Bruno und Betty nur von weitem, die Grautigerin Sandra fast gar nicht.

Unser verschmuster Sascha

Auf dem Tierhof seit Oktober 2007

Der ca. 2005 geborene Sascha kam als Wildling zu uns. Der stattliche Kater arbeitete jeden um, der auch nur in seine Nähe kam. Weil er praktisch nicht vermittelbar war, entschlossen wir uns, ihn nach seiner Kastration im Gnadenhofbereich "rennen" zu lassen. Dort durchlebte er eine regelrechte Metamorphose: aus der keifenden Kratzbürste wurde eine ganz große Schmusebacke.

Sascha ruht in sich. Er liegt am liebsten auf einem Strohballen und beobachtet, was die anderen so für Unsinn anstellen. Und wenn ihm gefällt, was er da sieht, macht er auch ganz gerne mal mit :-)

Unsere kratzbürstige Gloria

In der Pflegestelle seit Juli 2007

Die im Juni 2007 geborene Gloria ist eine echte Herausforderung für Katzenfans! Gloria hielt Menschen lange für ausgewachsene Monster und meinte, sie müsse sich auch wie eines benehmen! Gloria fauchte, knurrte, spuckte, biss, kratzte - kurz: Sie beherrschte das gesamte Repertoire, um Vorurteile gegenüber Katzen zu nähren und das schon im jugendlichen Alter von wenigen Wochen. Gloria kommt aus einem Schafstall; sie hat wohl eine große Urangst und lebte daher nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung. Doch Gloria kann auch anders: zu ihrer Pflegefamilie kommt sie gurrend und streichelt sanft die Menschenhand oder reibt ihren ganzen Körper laut schnurrend an dem Menschenbein. Dann kann man sie problemlos anfassen und streicheln - aber bitte nicht zu lange! Genauso plötzlich kann sie wieder die „alte“ Gloria sein und dann setzt es Hiebe!

In Gloria stecken immer noch gewisse „Urängste“, doch sie hat gelernt, dass Menschen keine Monster und Streicheleinheiten ganz toll sind. Ihr Fauchen hat sie abgelegt und gegen ein noch zaghaftes Schnurren ausgetauscht. Doch leider hat sie das ausschließlich für ihre Pflegefamilie reserviert - sobald Interessenten kommen, ist Gloria unsichtbar. Sie hat sich fest in den Kopf gesetzt, in der Pflegestelle zu bleiben und schließlich hat sie ihren Katzenkopf durchgesetzt :-)

Unsere Schafstallkatze Tilly

In der Pflegestelle seit Juni 2007

Die im Mai 2007 geborene Tilly wurde in einem Schafstall gefunden und traut den Zweibeinern nicht so recht. Sie hat ihre Scheu Fremden gegenüber nie ganz abgelegt. Nur ihre Pflegefamilie darf sie streicheln und auf den Arm nehmen. Aber immer wenn Interessenten kamen, die der Tigerin eventuell ein Zuhause gegeben hätten, war Tilly auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Tilly fühlt sich in der Pflegestelle bei den anderen  Katzen so wohl und wehrt sich so vehement gegen eine Vermittlung, dass sie nun für immer bleiben darf.

Unsere scheue Emma

Auf dem Tierhof seit Februar 2006

Die ca. 2002 geborene Emma wurde jahrelang von einer alten Frau gefüttert und Emma schlief im Stall des benachbarten Bauernhofes. Dann starb die Frau und das war auch der Zeitpunkt, an dem der Bauer entschied, der wilden Kätzin kein Asyl mehr zu gewähren. So wurde Emma eingefangen und zu uns gebracht.

Es dauerte sehr lange, bis Emma ein klein wenig Zutrauen bekam. Mittlerweile lässt sie sich von ihrer Betreuerin (manchmal) streicheln, zieht es jedoch vor, die Menschen aus gebührendem Abstand zu beobachten. Emma genießt es sehr, mit den anderen Tieren auf dem Gnadenhof zu leben und versteht sich sowohl mit ihren Artgenossen als auch mit allen anderen Gnadentieren.

Unsere unabhängige Miez-Miez

In der Pflegestelle seit Januar 2005

Die im Mai 2004 geborene Miez-Miez lebte mit ihrem Bruder in einer Schrebergarten-Anlage. Weil der Kater Amseln fing, sollte er kurzerhand erschossen werden. Zum Glück wurde er nicht getroffen. Eine Tierfreundin hat uns verständigt und so kamen die beiden zu uns. Angangs war Miez-Miez eine total scheue und ängstliche Katze. Nur sehr  langsam ließ sie ihre Pflegefamilie an sich heran - andere Menschen hatten nicht die geringste Chance. Mittlerweile ist die schöne Kätzin eine Schmuserin geworden, die allerdings nur nachts im Haus ist. Wo sie tagsüber ist, weiß nur Miez-Miez allein, denn keiner sieht sie irgendwo! Mitunter geht sie bis zu zwei Wochen am Stück auf ihre geheimen Streifzüge. Miez-Miez versteht sich mit allen Vierbeinern sehr gut – nur fremde Zweibeiner machen ihr immer noch Angst und so ist es nicht verwunderlich, dass sie es vorzieht, nicht da zu sein, wenn sich mal jemand für sie interessiert.

Miez-Miez gehört wohl mit Fug und Recht zu den "nicht vermittelbaren Katzen". Sie fühlt sich so wohl in ihrer Pflegestelle, dass sie nun für immer dort bleiben darf.

Unsere vielen Futtergäste

Zahlreiche Wildkatzen kommen täglich an unsere Futterstation außerhalb des Tierhofgeländes, um ihren Hunger zu stillen. Sie alle sind so menschenscheu, dass es keinen Sinn macht, sie einzusperren.

Statt dessen wurden sie von uns eingefangen, kastriert, geimpft und anschließend wieder in die Freiheit entlassen.

Auch für diese namenlosen Katzen suchen wir Paten, die durch ihre Spende mithelfen, dass jeden Tag die Futterstation reich gefüllt ist und Kastrationsaktionen durchgeführt werden können.

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Aktualisiert: 24.12.2011