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Unsere verstoßene Milena
Auf
dem Tierhof seit Januar 2012
Milena ist fast ein Christkind - am 23. Dezember 2011
wurde sie als Zwilling geboren. Zwillingsgeburten sind bei Schafen
problematisch, weil die Mutter fast immer nur Milch für ein Lämmchen hat. So
hatte das Mutterschaf Milena verstoßen und es muss mit der Flasche
großgezogen werden.
Als der Schäfer uns bat, Milena aufzunehmen, dachten
wir natürlich sofort an unsere kleine Elsa und dass für sie eine
gleichaltrige Kameradin gut wäre.

Anfangs hat Milena mit der Schoppenflasche nicht viel
anfangen können, aber dann hat sie es doch recht schnell verstanden und
trinkt nun wie ein kleiner Weltmeister :-)
Milena und Elsa spielen herrlich miteinander und es ist
eine Freude, den beiden zuzusehen! |
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Unser Findelkind Elsa
Auf
dem Tierhof seit Dezember 2011
Am 8. Dezember rief uns die Tierklinik Iffezheim an, ob
wir ein zwei Tage altes Lämmchen aufnehmen könnten. Spaziergänger hatten das
kleine Wesen mutterseelenallein in Kuppenheim in einem Gebüsch gefunden und
in die Klinik gebracht. Also holten wir das Lämmchen ab. Das kleine Mädchen
- wir tauften es auf den Namen Elsa - war über und über mit Schlamm bedeckt,
so dass man nur erahnen konnte, dass sie eigentlich fast weiß ist.
Das Baby
mit den Schlappohren musste unbedingt Erstmilch von einem Muttertier
bekommen, denn diese ist unglaublich wichtig für den Aufbau des Immunsystems
und der späteren Gesundheit. Mit viel Aufwand und Anstrengung gelang es uns,
von einem Schäfer diese wertvolle Milch zu bekommen und Elsa trank wie ein
Weltmeister. Seither bekommt die kleine Maus stündlich Tag und Nacht ihren
Schoppen und immer mal wieder eine Portion der besonderen Milch.
Freunde
hat das kleine Lamm auch schon gewonnen. Unser Hofkater Paul hat Elsa
großherzig adoptiert. Obwohl er nicht viel kleiner als das Lämmchen ist,
kuschelt er sich zu ihr, wärmt sie und putzt ihr fleißig Ohren und Fell. Und
vor ihrem Laufstall liegt unser Neufundländer Balou und passt auf, dass Elsa
nichts passiert!
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Unsere Ziegen Billy und
Knicke
Auf
dem Tierhof seit Februar 2011
Billy und Knicke lebten bisher auf einem
Reiterhof, der jetzt aufgelöst wurde, und so kamen die zwei zu uns auf den
Tierhof, wo sie jetzt ihr Leben mit sehr viel Freiheit und der Gesellschaft
der anderen Gnadenhoftiere verbringen dürfen. Unser Ziegenbestand ist damit
auf 10 Tiere angewachsen. Sie brauchten überhaupt keine Eingewöhnungszeit,
denn sie verstanden sich von Anfang an bestens mit unsern Ziegen und
Schafen. Und auch mit den Pferden kommen sie prima aus.
Billy, der kleine, beige-braun-weiße Ziegenbock ist
ca. 2008 geboren und natürlich auch kastriert, denn wir wollen ja keine
Ziegen züchten.

Knicke, ebenfalls ca. 2008 geboren, könnte die
Schwester von Billy sein. Sie ist beige-grau-weiss und hat ein besonderes
Merkmal, nämlich verkrüppelte Ohren. Daher hat sie auch ihren Namen Knicke.
Auch für die neuen Ziegen suchen wir Paten. Schon mit 10 € pro Monat helfen
Sie uns. Denn jeder Euro geht zu 100 % in die Versorgung der Tiere, und die
sind allein mit Futter- und Tierarztkosten jeden Monat immens.
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Unser Hausschwein Grunzel
Auf dem Tierhof seit Januar 2011
Eine gelungene Mischung zwischen Haus- und Wollschwein ist der neuste
Zuwachs auf dem Gnadenhof. Lange Borsten auf dem Rücken lassen das
Wollschwein darin erkennen. Und immer wieder sind die Menschen über die
Größe dieses Tieres völlig erstaunt, denn sie ist wirklich eine Riesin.
Die etwa 2005 geborene Grunzel lebte sechs Jahre bei einer Familie direkt am
Haus. Das liebenswerte Schwein gehörte dort zur Familie. Doch leider ließen
sich ihre Menschen scheiden, und das Haus musste verkauft werden. Die neuen
Hausbesitzer wollten das Schwein nicht mit übernehmen. Und so fragte ihr
Herrchen auf mehreren Bauernhöfen nach, um eine Pflegestelle für die "arme
Sau" zu finden. Doch überall wollte man sie schlachten, deshalb ging die
Suche nach einem neuen Zuhause für Grunzel weiter. Und so kam das
Borstentier auf den Buchtunger Tierhof.
Erst gab es natürlich Rangeleien und kleine Streitereien mit den
Hängebauchschweinen, die schon länger da sind und das Hofrecht haben. Die
sehr viel kleinere Cleopatra ist die Chefin der Gnadenhofschweine und bot
der großen Sau gewaltig Paroli. Doch jetzt ist alles klar und sie laufen und
fressen einträchtig zusammen.
Grunzel ist absolut lieb und hört wie ein Hund auf ihren Namen. Sie ist sehr
menschenbezogen und will immer und überall mit dabei sein. Da kommt es dann
schon vor, dass sie einfach Bretter aus ihrem Stall heraus bricht, wenn die
Türe zu ist, sie aber nicht eingesperrt sein will. Arbeitet jemand der
Ehrenamtlichen in einem anderen Hofteil, dann sprengt sie die Türen oder
hängt das große Tor aus und freut sich dann, dass sie es aus eigener Kraft
geschafft hat, wieder in menschliche Gesellschaft zu kommen.
Für Grunzel suchen wir auch Paten. Schon mit 10 € pro Monat helfen Sie
uns mit einer Patenschaft! |
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Unsere Skudden Philipp und Rosalia
Auf dem Tierhof seit November 2010
Philipp
und Rosalia stammen aus einer kleinen Hobby-Skuddenherde. Ihre Menschen
hatten leider keine Zeit mehr für die Tiere, wollten aber nicht, dass sie
beim Schlachter landen. So zogen zwei der Skudden auf dem Tierhof ein.
Der schwarze Philipp wurde am 27. März 2010 geboren, seine weiße Freundin
Rosalia am 21. März 2009.
Beide fühlen sich auf dem Tierhof rundherum wohl und verstehen sich auch
prima mit den anderen Schafen und dem ganzen Rest der Rasselbande! |
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Unsere Laufente Frederic
Auf
dem Tierhof seit August 2010
Der 2008 geborene Frederic lebte ursprünglich mit zwei Laufenten-Damen
zusammen. Diese wurden eines nachts vom Fuchs gerissen und Frederic blieb
allein zurück.
Der Ganter trauerte so sehr über seine Einsamkeit, dass er
das Fressen eingestellt hat. So kam er zu uns - in der Hoffnung, dass er in
Gesellschaft wieder anfängt zu futtern. Dies hat er beim Anblick von so
vielen Kumpanen dann auch sofort getan.
Wir werden versuchen, für ihn wieder eine Partnerin zu
finden, damit die beiden dann gemeinsam über das Gelände watscheln können
auf der Suche nach ihrer Leibspeise: Nacktschnecken! |
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Unsere Pekingente Heinz
Auf
dem Tierhof seit Juli 2010
Die Lebensgefährtin von Heinz hatte erfolgreich ein Gelege
ausgebrütet, doch Heinz war damit gar nicht einverstanden und wollte seine
Kinder töten. So musste er von der Familie getrennt werden und kam zu uns.
Als der Erpel bei uns abgegeben wurde, versuchte Rita nach
"Pekingente" zu googlen, um sich über eventuelle Besonderheiten bei der
Haltung zu informieren. Sie bekam aber nur Kochrezepte!
Wieder ein Zeichen dafür , wie die allgemeine Einstellung
gegenüber bestimmten Nutztieren ist. Aber auch sie haben ein Recht auf Leben
und zwar ein schönes Leben!
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Unser verwaistes Zicklein René
Auf
dem Tierhof seit Juni 2010
Rene ist am 19. Juni 2010 geboren und eine Mischung aus
Burenziege und Deutscher Edelziege. Seine Mama ist kurz nach der Geburt
gestorben. Ursprünglich hatte sie Zwillinge ausgetragen, aber Renés
Geschwisterchen ist bei der Geburt bereits im Mutterleib gestorben. Niemand
hat das gemerkt und so hat sich seine Mama an ihrem toten Kind vergiftet.
René war plötzlich ohne Mutter und die Besitzer reichlich hilflos. Er wollte
einfach nichts trinken und so kamen sie ziemlich verzweifelt zu uns, als
René fünf Tage alt war - buchstäblich in allerletzter Minute. René war schon
sehr ausgetrocknet und es stand wirklich kritisch um ihn. Aber Rita hat es
geschafft, das wunderschöne Ziegenböckchen an die Flasche zu gewöhnen.
Seither hat er schon reichlich zugelegt, stolziert
unerschrocken (unter Aufsicht) zwischen den anderen Ziegen herum, wird auch
problemlos von ihnen akzeptiert, und fühlt sich einfach "Zuhause". Am Anfang
hat er versucht, bei unserer Liesel zu trinken, weil sie so ähnlich aussieht
wie seine Mama ausgesehen hat, aber das fand Liesel nicht so toll.
Aber dann hat er Rita als seine Pflegemama in sein Herz geschlossen und
das ist definitiv ein Knochenjob: rund um die Uhr alle zwei Stunden schoppeln ist kein Zuckerschlecken!
Mittlerweile frisst er selbständig und wird von Tag zu Tag frecher :-) |
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Unsere Ziegenfamilie Nina,
Volker und Jamie
Auf
dem Tierhof seit Mai 2010
Nina und ihre zwei Söhne haben wir von einem Vogelpark in
Weingarten übernommen. Der Vogelpark hat seinen Bestand reduziert, weil er
wahrscheinlich geschlossen wird.

Die Mama ist 2006 geboren, die zwei Böckchen sind im März 2010 geboren.
Jamie hat etwas weiß im Fell, Volker ist ganz schwarz. Mittlerweile wurden die jungen Männer von uns kastriert. Alle drei haben sich wunderbar
eingelebt und verstehen sich auch mit den anderen Ziegen ganz prima.
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Unser Schaf Marlies
Auf
dem Tierhof seit April 2010
Die im Jahr 2000 geborenen Schwestern Marlies (im Bild rechts) und Meike gehörten einem Mann,
der insgesamt sieben Schafe zur Ausbildung von Border Collies hielt. Die
Seniorinnen sollten zum Schlachter, weil zwei junge Schafe für sie in
die Herde kommen sollten. So zogen die beiden bei uns und verstanden sich
von Anfang an prächtig mit den anderen Schafen.
Leider verlangte das Alter seinen Tribut und Meike musste im Januar 2012
eingeschläfert werden (siehe Regenbogenbrücke).
Auch Marlies leidet sehr an ihrer Arthrose in den Beinen. Sie bekommt
regelmäßig Zeel-Tabletten der Firma Heel. Sehr gerne nehmen wir auch eine
Zeel-Spende für Marlies entgegen!
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Unser Ganter Eric
Auf dem
Tierhof seit April 2010
Eric lebte über ein Jahr lang ganz alleine in einem
Kleintierzuchtverein-Gehege. Eine Tierfreundin hat sich für ihn eingesetzt,
so dass er schließlich zu uns umsiedeln durfte. Jetzt ist er mit Carmen
zusammen und hat auch sonst schon allerlei Freundschaften auf dem Gnadenhof
geschlossen.
Eric hat sich schnell mit unserer Mastgans Carmen
angefreundet und so machen die beiden jetzt gemeinsam ihre "Kontrollgänge"
durch das Gnadenhof-Gelände :-)
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Unsere Minischweine Simba
und Lucy
Auf
dem Tierhof seit Februar 2009
Simba
und Lucy wurden als Hundersatz in einer Mietwohnung angeschafft, weil ja
Minischweine so "in" sind und nicht jeder hat. Komisch nur, dass die
niedlichen Babys immer wachsen müssen! Und so kam es, dass die beiden
Schweinchen größer und größer wurden. Das Wort Mini sollte man immer in
Schweinerelation betrachten. Wenn man bedenkt, dass ein normales Hausschwein
ausgewachsen bis zu 350 kg auf die Waage bringt, ist es nicht verwunderlich,
dass ein Minischwein mit bis zu 60 kg immer noch als Mini gilt!

Simba und Lucy mussten jedenfalls weg. Nur fand sich weit und breit
niemand, der die Süßen aufnehmen wollte. So landeten Sie schließlich bei uns. Zuerst mussten wir sie in einem Hundezimmer
unterbringen, denn sie waren ja Wohnzimmertemperaturen gewohnt und hätten
sich sofort erkältet, wenn wir sie in den Gnadenbrotbereich verfrachtet
hätten. Im Frühjahr dann wurde ihnen ein gut isolierter Stall gebaut und ab
ging's nach hinten. Es war ein Freude zuzusehen, wie die beiden Schweinchen
auflebten und endlich Schwein sein durften! Heute drehen sie ihre Runden und
sind immer auf der Suche nach ein paar Streichelhänden :-) |
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Unsere Mastgans Carmen
Auf dem
Tierhof seit Mai 2005
Carmen
haben wir von einer Tierschutzgruppe in Karlsruhe übernommen.
Eigentlich hätte sie nur ein kurzes, dafür aber qualvolles Leben haben
sollen, denn sie ist eine Mastgans. Sie ist mit einigen anderen Gänsen
wohl versehentlich vom Lastwagen gefallen und beim Tierschutz gelandet.
Mastgänse werden hauptsächlich für den Weihnachtsbraten gezüchtet. Damit
die Nachfrage nach Gänsefleisch zum Weihnachtsfest gedeckt wird, werden
jedoch zurzeit 87 % des Bedarfs aus Ungarn, Polen und Tschechien importiert.
Die Vögel werden dort in Ställen gehalten, haben keinen Auslauf und keine
Bademöglichkeit. Die Zucht auf einen hohen Fleischertrag führt zu Knochen-
und Gelenksproblemen und zu Verhaltensstörungen.
Gänse- und Entenfettleberpastete wird aus krankhaft verfetteter Leber von
zwangsgemästeten Gänsen und Enten hergestellt. Stopfleber wird erzeugt,
indem den Tieren maschinell übermäßig Futter in den Schlund gepresst wird,
bis die Leber auf die zehnfache Größe angeschwollen ist.
Die Tiere, die diese bestialische Prozedur überleben, können sich im
Endstadium der Mast kaum noch bewegen und drohen zu ersticken. Die
Zwangsmast ist in Deutschland als Tierquälerei verboten. Importierte
Fettleberpastete ist jedoch überall als „Delikatesse“ zu kaufen.
Carmen (der eigentlich ein Ganter ist) entging diesem
Schicksal. Ihr Leben auf dem Hof gefällt ihr ganz gut – und das dankt sie
uns, indem sie der beste Wachhund der Welt ist! Wer "unbefugt" den
Gnadenbrot-Bereich betritt, wird gnadenlos in die Waden gezwickt. Und eines
können Sie uns glauben: DAS TUT WEH! |
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Unser "großes"
Hängebauchschwein Cleopatra
Auf
dem Tierhof seit April 2005
Cleopatra kommt aus dem aufgelösten Reiterhof Enrico in Schwarzach. Sie
musste in einer Hauruck-Aktion von dort weg, um nicht doch noch beim
Schlachter zu landen. Unser
"kleines" Hängebauchschwein Kurt und sie
verstehen sich blendend. Kurt ist kastriert und so gibt es auch keine
neuerlichen Schweinereien :-)
Kurt freute sich sehr, als Cleopatra zu uns kam, denn Schweine sind
Gesellschaftstiere und brauchen dringend Artgenossen, mit denen sie suhlen
und wühlen können.
Außerdem sind Schweine mit die intelligentesten Tiere überhaupt und so
haben die zwei bestimmt jede Menge zu philosophieren... |
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Unser Findelkind Steffi
Auf
dem Tierhof seit April 2005
Steffi
wurde unweit vom Tierhof gefunden – noch in der Plazenta,
mit einer langen Nabelschnur und weit und breit keine Mutter oder andere
Schafe. Es war für uns unverständlich, dass ein Muttertier ein Lamm zur Welt
bringt und es dann einfach liegen lässt. Oder dass die ganze Herde einfach
weiterzieht, ohne dass das Baby von jemandem bemerkt wird (Schäfer oder
Schäferhunde). Wir mussten uns jedoch eines Besseren belehren lassen.
Offensichtlich passiert das häufiger, als man denkt! Wir haben sie
gesäubert, geschoppelt und dann sofort zum Tierarzt gebracht. Es stellte
sich heraus, dass das Lämmchen erst eine halbe Stunde alt war.

Die
Herde bzw. die Mutter haben wir vergeblich gesucht und letztendlich haben
wir beschlossen, sie zu behalten. So wurde Steffi mit der Flasche
aufgezogen und die Kleine hat Rita sofort als ihre Mama angenommen. Wenn man
sie ließe, würde sie Rita auf Schritt und Tritt überall hin folgen.
Steffi hat sich zu einem prächtigen Schaf entwickelt und liebt es, durch den
Gnadenbrotbereich schlendern - immer auf der Suche nach einer streichelnden
Hand.
Im Sommer kommt die Schafschererin und befreit sie von ihrem dicken Pelz,
über den sie den Rest des Jahres ganz froh ist :-)
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Unser Schoppelkind Willi
Auf
dem Tierhof seit April 2005
Damit Steffi nicht alleine aufwachsen muss, haben wir
von einer
Baden-Badener Schäferei ein weiteres Schoppelkind bekommen: Willi. Die
Entscheidung hat sich als richtig herausgestellt, denn Steffi und Willi
haben sich auf Anhieb blendend verstanden und sind ein schönes Paar.
Natürlich ist Willi mittlerweile kastriert, denn wir möchten ja
schließlich keine eigene Schäferei gründen.
  Aus Kindern werden Leute.
Willi im Schafspelz und Willi geschoren.
Es kam kein Wolf zum Vorschein :-) |
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Unser "kleines"
Hängebauchschwein Kurt
Auf
dem Tierhof seit September 2004
Kurt
wurde von Zigeunern bei uns abgegeben. Damals war er ungefähr
acht Wochen alt und noch sehr klein. Am Anfang dachten wir, er wäre ein
Minischwein, jedoch stellte sich bald heraus, dass er ein Hängebauchschwein
ist. Minischweine sind zurzeit sehr in Mode und viele Leute kaufen sich ein
Tier, weil es gerade „in“ ist und ohne zu wissen, welche Bedürfnisse so ein
Schwein hat. Dazu kommt noch, dass unseriöse und profitgierige Händler
oftmals alle möglichen Schweine als Minischweine verkaufen, denn wenn sie
jung sind, sind sie alle klein...
Und wenn das Tier dann größer und größer
wird, wächst es den Haltern bald in jeder Beziehung über den Kopf und
letztendlich landen die armen Schweine beim Tierschutz. Schweine, egal wie
groß, möchten wühlen, sich suhlen, sich im Stroh wälzen – und vor allem
nicht ohne Artgenossen bleiben. Deshalb war es für Kurt fast ein Glücksfall,
dass Cleopatra ein neues Zuhause brauchte. |
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Unser Ziegen Liesel, Ulla und Eddi
Auf
dem Tierhof seit März 2004
Die
weiß-braune Zwergziege Liesel (im Bild
vorne) wurde in ihrem früheren Zuhause
„versehentlich“ von einem
Milchziegenbock gedeckt – und bald war
sie stolze Mutter von der braunen Ulla
und dem schwarz-weißen Eddi. Die drei
hatten es aber nicht so schön, denn sie
wurden von den dortigen Milchziegen
andauernd geplagt und gemobbt. Das war
letztendlich auch der Grund, weshalb sie
der Besitzer bei uns abgegeben hat.
Die
drei fühlen sich auf dem Tierhof rundum wohl.
Sie haben jede Auslaufmöglichkeit und sind auch gern für eine Runde
Streicheleinheiten zu haben.
Die „Kleinen“ sind mittlerweile größer als die Mutter und die drei
Musketiere sind fast unzertrennlich. |
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Unser Gockel Fridolin und
sein Gefolge

Fridolin war quasi ein Unfall, denn die Leute wollten ein paar eigene
Hennen züchten und heraus kamen vier Hähne...
Soviel „Männlichkeit“ auf einem Haufen kann nicht gut gehen und deshalb
mussten die Hähne schnellstmöglich getrennt werden. Einen Gockel behielten
die Menschen selbst, zwei wurden von uns mit Anti-Kochtopf-Garantie in einen
eigenen Harem vermittelt und Fridolin durfte als einer der Ersten auf
unserem Tierhof einziehen.
Sein Gefolge ist bunt zusammengewürfelt: zum Teil kommen die Hennen als
ausrangierte Tiere von einer Hühnerfarm, zum Teil von Privatpersonen und
einige Hühner kommen aus dem aufgelösten Reiterhof Enrico in Schwarzach.
Fridolins Harem fühlt sich jedenfalls sehr wohl bei uns – das bestätigen
die vielen Eier, die uns die Gacker-Damen ganz freiwillig und ohne jeden
Zwang regelmäßig schenken.

Bitte kaufen Sie NUR Eier aus artgerechter Freiland-Haltung! Die Eier
schmecken nicht nur sehr viel besser, sondern Sie tragen auch aktiv dazu
bei, dass sich die tierquälerischen Betreiber von Legebatterien nicht auf
Kosten der geschundenen Tiere eine goldene Nase verdienen!
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Unsere Enten-Gäste
Unser Ententeich ist
stark frequentiert von allerlei Enten, die jedoch meist wieder weiterziehen.
Das dürfen sie auch, denn wir halten kein Federvieh mit Gewalt bei uns. Wer
möchte, kann bleiben, wer lieber weiterziehen möchte, kann auch das tun.
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