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Unsere Laufente Frederic
Auf
dem Tierhof seit August 2010
Der 2008 geborene Frederic lebte ursprünglich mit zwei Laufenten-Damen
zusammen. Diese wurden eines nachts vom Fuchs gerissen und Frederic blieb
allein zurück.
Der Ganter trauerte so sehr über seine Einsamkeit, dass er
das Fressen eingestellt hat. So kam er zu uns - in der Hoffnung, dass er in
Gesellschaft wieder anfängt zu futtern. Dies hat er beim Anblick von so
vielen Kumpanen dann auch sofort getan.
Wir werden versuchen, für ihn wieder eine Partnerin zu
finden, damit die beiden dann gemeinsam über das Gelände watscheln können
auf der Suche nach ihrer Leibspeise: Nacktschnecken! |
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Unsere Pekingente Heinz
Auf
dem Tierhof seit Juli 2010
Die Lebensgefährtin von Heinz hatte erfolgreich ein Gelege
ausgebrütet, doch Heinz war damit gar nicht einverstanden und wollte seine
Kinder töten. So musste er von der Familie getrennt werden und kam zu uns.
Als der Erpel bei uns abgegeben wurde, versuchte Rita nach
"Pekingente" zu googlen, um sich über eventuelle Besonderheiten bei der
Haltung zu informieren. Sie bekam aber nur Kochrezepte!
Wieder ein Zeichen dafür , wie die allgemeine Einstellung
gegenüber bestimmten Nutztieren ist. Aber auch sie haben ein Recht auf Leben
und zwar ein schönes Leben!
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Unser verwaistes Zicklein René
Auf
dem Tierhof seit Juni 2010
Rene ist am 19. Juni 2010 geboren und eine Mischung aus
Burenziege und Deutscher Edelziege. Seine Mama ist kurz nach der Geburt
gestorben. Ursprünglich hatte sie Zwillinge ausgetragen, aber Renés
Geschwisterchen ist bei der Geburt bereits im Mutterleib gestorben. Niemand
hat das gemerkt und so hat sich seine Mama an ihrem toten Kind vergiftet.
René war plötzlich ohne Mutter und die Besitzer reichlich hilflos. Er wollte
einfach nichts trinken und so kamen sie ziemlich verzweifelt zu uns, als
René fünf Tage alt war - buchstäblich in allerletzter Minute. René war schon
sehr ausgetrocknet und es stand wirklich kritisch um ihn. Aber Rita hat es
geschafft, das wunderschöne Ziegenböckchen an die Flasche zu gewöhnen.
Seither hat er schon reichlich zugelegt, stolziert
unerschrocken (unter Aufsicht) zwischen den anderen Ziegen herum, wird auch
problemlos von ihnen akzeptiert, und fühlt sich einfach "Zuhause". Am Anfang
hat er versucht, bei unserer Liesel zu trinken, weil sie so ähnlich aussieht
wie seine Mama ausgesehen hat, aber das fand Liesel nicht so toll.
Mittlerweile hat er Rita als seine Pflegemama in sein Herz geschlossen und
das ist definitiv ein Knochenjob: rund um die Uhr alle zwei Stunden
schoppeln ist kein Zuckerschlecken! |
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Unser heimgekehrtes Rehlein
Auf
dem Tierhof seit Juni 2010
Die in 1997 geborene Ziege Rehlein wurde im Jahr 1998 von
der damaligen "Ponderosa" - dem heutigen Tierhof - weggebracht, weil sie
alle Bäume annagte und man das überhaupt nicht gebrauchen konnte. Rehlein
kam zu einer Ziegenfreundin, bei der sie es auch zwölf Jahre lang schön
hatte. Leider ist die Dame verstorben und Rehlein brauchte ein neues
Zuhause.

Was lag näher, als die Ziegen-Seniorin wieder in ihrem
einstigen Zuhause aufzunehmen! Vom ersten Tag an verstand sie sich prima mit
unseren Ziegen Liesel, Ulla und Eddi und auch mit allen anderen Bewohnern
des Gnadenhofes kommt sie wunderbar zurecht. |
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Unsere Ziegenfamilie Nina,
Volker und Jamie
Auf
dem Tierhof seit Mai 2010
Nina und ihre zwei Söhne haben wir von einem Vogelpark in
Weingarten übernommen. Der Vogelpark hat seinen Bestand reduziert, weil er
wahrscheinlich geschlossen wird.

Die Mama ist 2006 geboren, die zwei Böckchen sind im März 2010 geboren.
Jamie hat etwas weiß im Fell, Volker ist ganz schwarz. Mittlerweile wurden die jungen Männer von uns kastriert. Alle drei haben sich wunderbar
eingelebt und verstehen sich auch mit den anderen Ziegen ganz prima.
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Unsere Schafe Marlies und Meike
Auf
dem Tierhof seit April 2010
Die im Jahr 2000 geborenen Schwestern gehörten einem Mann,
der insgesamt sieben Schafe zur Ausbildung von Border Collies hielt. Die
Seniorinnen sollten zum Schlachter, weil zwei junge Schafe für sie in
die Herde kommen sollten. Jetzt leben die beiden bei uns, verstehen sich
prächtig mit den anderen Schafen und fühlen sich rundherum wohl.

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Unser Ganter Eric
Auf dem
Tierhof seit April 2010
Eric lebte über ein Jahr lang ganz alleine in einem
Kleintierzuchtverein-Gehege. Eine Tierfreundin hat sich für ihn eingesetzt,
so dass er schließlich zu uns umsiedeln durfte. Jetzt ist er mit Carmen
zusammen und hat auch sonst schon allerlei Freundschaften auf dem Gnadenhof
geschlossen.
Eric hat sich schnell mit unserer Mastgans Carmen
angefreundet und so machen die beiden jetzt gemeinsam ihre "Kontrollgänge"
durch das Gnadenhof-Gelände :-)
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Unsere Minischweine Simba
und Lucy
Auf
dem Tierhof seit Februar 2009
Simba
und Lucy wurden als Hundersatz in einer Mietwohnung angeschafft, weil ja
Minischweine so "in" sind und nicht jeder hat. Komisch nur, dass die
niedlichen Babys immer wachsen müssen! Und so kam es, dass die beiden
Schweinchen größer und größer wurden. Das Wort Mini sollte man immer in
Schweinerelation betrachten. Wenn man bedenkt, dass ein normales Hausschwein
ausgewachsen bis zu 350 kg auf die Waage bringt, ist es nicht verwunderlich,
dass ein Minischwein mit bis zu 60 kg immer noch als Mini gilt!

Simba und Lucy mussten jedenfalls weg. Nur fand sich weit und breit
niemand, der die Süßen aufnehmen wollte. So landeten Sie schließlich bei uns. Zuerst mussten wir sie in einem Hundezimmer
unterbringen, denn sie waren ja Wohnzimmertemperaturen gewohnt und hätten
sich sofort erkältet, wenn wir sie in den Gnadenbrotbereich verfrachtet
hätten. Im Frühjahr dann wurde ihnen ein gut isolierter Stall gebaut und ab
ging's nach hinten. Es war ein Freude zuzusehen, wie die beiden Schweinchen
auflebten und endlich Schwein sein durften! Heute drehen sie ihre Runden und
sind immer auf der Suche nach ein paar Streichelhänden :-) |
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Unsere Mastgans Carmen
Carmen
haben wir im Mai 2005 von einer Tierschutzgruppe in Karlsruhe übernommen.
Eigentlich hätte sie nur ein kurzes, dafür aber qualvolles Leben haben
sollen, denn sie ist eine Mastgans. Sie ist mit einigen anderen Gänsen
wohl versehentlich vom Lastwagen gefallen und beim Tierschutz gelandet.
Mastgänse werden hauptsächlich für den Weihnachtsbraten gezüchtet. Damit
die Nachfrage nach Gänsefleisch zum Weihnachtsfest gedeckt wird, werden
jedoch zurzeit 87 % des Bedarfs aus Ungarn, Polen und Tschechien importiert.
Die Vögel werden dort in Ställen gehalten, haben keinen Auslauf und keine
Bademöglichkeit. Die Zucht auf einen hohen Fleischertrag führt zu Knochen-
und Gelenksproblemen und zu Verhaltensstörungen.
Gänse- und Entenfettleberpastete wird aus krankhaft verfetteter Leber von
zwangsgemästeten Gänsen und Enten hergestellt. Stopfleber wird erzeugt,
indem den Tieren maschinell übermäßig Futter in den Schlund gepresst wird,
bis die Leber auf die zehnfache Größe angeschwollen ist.
Die Tiere, die diese bestialische Prozedur überleben, können sich im
Endstadium der Mast kaum noch bewegen und drohen zu ersticken. Die
Zwangsmast ist in Deutschland als Tierquälerei verboten. Importierte
Fettleberpastete ist jedoch überall als „Delikatesse“ zu kaufen.
Carmen (der eigentlich ein Ganter ist) entging diesem
Schicksal. Ihr Leben auf dem Hof gefällt ihr ganz gut – und das dankt sie
uns, indem sie der beste Wachhund der Welt ist! Wer "unbefugt" den
Gnadenbrot-Bereich betritt, wird gnadenlos in die Waden gezwickt. Und eines
können Sie uns glauben: DAS TUT WEH! |
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Unser "großes"
Hängebauchschwein Cleopatra
Auf
dem Tierhof seit April 2005
Cleopatra kommt aus dem aufgelösten Reiterhof Enrico in Schwarzach. Sie
musste in einer Hauruck-Aktion von dort weg, um nicht doch noch beim
Schlachter zu landen. Unser
"kleines" Hängebauchschwein Kurt und sie
verstehen sich blendend. Kurt ist kastriert und so gibt es auch keine
neuerlichen Schweinereien :-)
Kurt freute sich sehr, als Cleopatra zu uns kam, denn Schweine sind
Gesellschaftstiere und brauchen dringend Artgenossen, mit denen sie suhlen
und wühlen können.
Außerdem sind Schweine mit die intelligentesten Tiere überhaupt und so
haben die zwei bestimmt jede Menge zu philosophieren... |
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Unser Findelkind Steffi
Auf
dem Tierhof seit April 2005
Steffi
wurde unweit vom Tierhof gefunden – noch in der Plazenta,
mit einer langen Nabelschnur und weit und breit keine Mutter oder andere
Schafe. Es war für uns unverständlich, dass ein Muttertier ein Lamm zur Welt
bringt und es dann einfach liegen lässt. Oder dass die ganze Herde einfach
weiterzieht, ohne dass das Baby von jemandem bemerkt wird (Schäfer oder
Schäferhunde). Wir mussten uns jedoch eines Besseren belehren lassen.
Offensichtlich passiert das häufiger, als man denkt! Wir haben sie
gesäubert, geschoppelt und dann sofort zum Tierarzt gebracht. Es stellte
sich heraus, dass das Lämmchen erst eine halbe Stunde alt war.
Die
Herde bzw. die Mutter haben wir vergeblich gesucht und letztendlich haben
wir beschlossen, sie zu behalten. So wurde Steffi mit der Flasche
aufgezogen und die Kleine hat Rita sofort als ihre Mama angenommen. Wenn man
sie ließe, würde sie Rita auf Schritt und Tritt überall hin folgen.
Steffi hat sich zu einem prächtigen Schaf entwickelt und liebt es, durch den
Gnadenbrotbereich schlendern - immer auf der Suche nach einer streichelnden
Hand.
Im Sommer kommt die Schafschererin und befreit sie von ihrem dicken Pelz,
über den sie den Rest des Jahres ganz froh ist :-)
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Unser Schoppelkind Willi
Auf
dem Tierhof seit April 2005
Damit Steffi nicht alleine aufwachsen muss, haben wir
von einer
Baden-Badener Schäferei ein weiteres Schoppelkind bekommen: Willi. Die
Entscheidung hat sich als richtig herausgestellt, denn Steffi und Willi
haben sich auf Anhieb blendend verstanden und sind ein schönes Paar.
Natürlich ist Willi mittlerweile kastriert, denn wir möchten ja
schließlich keine eigene Schäferei gründen.
 
Aus Kindern werden Leute.
Willi im Schafspelz und Willi geschoren.
Es kam kein Wolf zum Vorschein :-) |
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Unser "kleines"
Hängebauchschwein Kurt
Auf
dem Tierhof seit September 2004
Kurt
wurde von Zigeunern bei uns abgegeben. Damals war er ungefähr
acht Wochen alt und noch sehr klein. Am Anfang dachten wir, er wäre ein
Minischwein, jedoch stellte sich bald heraus, dass er ein Hängebauchschwein
ist. Minischweine sind zurzeit sehr in Mode und viele Leute kaufen sich ein
Tier, weil es gerade „in“ ist und ohne zu wissen, welche Bedürfnisse so ein
Schwein hat. Dazu kommt noch, dass unseriöse und profitgierige Händler
oftmals alle möglichen Schweine als Minischweine verkaufen, denn wenn sie
jung sind, sind sie alle klein...
Und wenn das Tier dann größer und größer
wird, wächst es den Haltern bald in jeder Beziehung über den Kopf und
letztendlich landen die armen Schweine beim Tierschutz. Schweine, egal wie
groß, möchten wühlen, sich suhlen, sich im Stroh wälzen – und vor allem
nicht ohne Artgenossen bleiben. Deshalb war es für Kurt fast ein Glücksfall,
dass Cleopatra ein neues Zuhause brauchte. |
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Unser Ziegen Liesel, Ulla und Eddi
Auf
dem Tierhof seit März 2004
Die
weiß-braune Zwergziege Liesel (im Bild
vorne) wurde in ihrem früheren Zuhause
„versehentlich“ von einem
Milchziegenbock gedeckt – und bald war
sie stolze Mutter von der braunen Ulla
und dem schwarz-weißen Eddi. Die drei
hatten es aber nicht so schön, denn sie
wurden von den dortigen Milchziegen
andauernd geplagt und gemobbt. Das war
letztendlich auch der Grund, weshalb sie
der Besitzer bei uns abgegeben hat.
Die
drei fühlen sich auf dem Tierhof rundum wohl.
Sie haben jede Auslaufmöglichkeit und sind auch gern für eine Runde
Streicheleinheiten zu haben.
Die „Kleinen“ sind mittlerweile größer als die Mutter und die drei
Musketiere sind fast unzertrennlich. |
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Unser Gockel Fridolin und
sein Gefolge

Fridolin war quasi ein Unfall, denn die Leute wollten ein paar eigene
Hennen züchten und heraus kamen vier Hähne...
Soviel „Männlichkeit“ auf einem Haufen kann nicht gut gehen und deshalb
mussten die Hähne schnellstmöglich getrennt werden. Einen Gockel behielten
die Menschen selbst, zwei wurden von uns mit Anti-Kochtopf-Garantie in einen
eigenen Harem vermittelt und Fridolin durfte als einer der Ersten auf
unserem Tierhof einziehen.
Sein Gefolge ist bunt zusammengewürfelt: zum Teil kommen die Hennen als
ausrangierte Tiere von einer Hühnerfarm, zum Teil von Privatpersonen und
einige Hühner kommen aus dem aufgelösten Reiterhof Enrico in Schwarzach.
Fridolins Harem fühlt sich jedenfalls sehr wohl bei uns – das bestätigen
die vielen Eier, die uns die Gacker-Damen ganz freiwillig und ohne jeden
Zwang regelmäßig schenken.

Bitte kaufen Sie NUR Eier aus artgerechter Freiland-Haltung! Die Eier
schmecken nicht nur sehr viel besser, sondern Sie tragen auch aktiv dazu
bei, dass sich die tierquälerischen Betreiber von Legebatterien nicht auf
Kosten der geschundenen Tiere eine goldene Nase verdienen!
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Unsere Enten-Gäste
Unser Ententeich ist
stark frequentiert von allerlei Enten, die jedoch meist wieder weiterziehen.
Das dürfen sie auch, denn wir halten kein Federvieh mit Gewalt bei uns. Wer
möchte, kann bleiben, wer lieber weiterziehen möchte, kann auch das tun.
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