Gnadenbrot-Pferde

Home
Wir über uns
Tierhof
Zuhause gesucht
Sorgenkinder
Patenschaft
Zuhause gefunden
Spenden
Mitgliedschaft
Vielen Dank
Veranstaltungen
Hofladen
Impressionen
Tierschutzpost
Bücherecke
Presse
Gesundheit
Pelz ist grausam
Tierische Links
Gästebuch
Öffnungszeiten
Wegbeschreibung
Impressum

Nach oben Gnadenbrot-Hunde Gnadenbrot-Katzen Gnadenbrot-Kleintiere Gnadenbrot-Pferde Gnadenbrot-Nutztiere Regenbogenbrücke

 

Unser einsamer Toby

Auf dem Tierhof seit Dezember 2010

Das im Juli 1997 geborene Shetlandpony sollte zusammen mit seiner Mutter zum Schlachter. Auf Bitte von zwei Jugendlichen wurden die beiden freigekauft und lebten die nächsten fünf Jahre bei ihren Rettern in einem Schrebergarten.  Dann verstarb die Mutter und Toby verbrachte fortan alleine und ohne Kontakt zu Artgenossen sein Leben in dem Schrebergarten.

 

 

 

 

Tobys Herrchen wollte dem kleinen Mann ein artgerechtes Leben mit anderen Pferden ermöglichen und so kam Toby zu uns. Als Toby bei uns eintraf, war er total aufgeregt, dass hier so viele Artgenossen sind! In Null-Komma-Nichts hat er sich mit den anderen Ponys angefreundet und ist jetzt ein richtig glückliches Pferdchen :-)

 

Unsere obdachlose Honey

Auf dem Tierhof seit April 2010

Die 1993 geborene Honey ist eine waschechte Comtois-Stute. Ihr Besitzer hatte sich von seiner Frau getrennt und wohnte fortan monatelang mit Honey unter einer Brücke.

Das Kaltblut baute immer mehr ab, sodass sich irgendwann die Behörden einschalteten und dem Besitzer zur Auflage machten, das Pferd in einem artgerechten Stall unterzustellen und ausreichend zu füttern, was er aber beides nicht getan hat. Letztendlich wurde Honey beschlagnahmt und zu einem befreundeten Tierschutzverein gebracht.

 


Nachdem unser Zirkuspferd Filou gestorben ist, war Vendice (siehe weiter unten) sehr traurig. Für ihn suchten wir wieder einen Kameraden, so dass der Hilferuf des anderen Tierschutzvereins wegen Überfüllung bei uns auf offene Ohren stieß. So zog Honey bei Vendice ein und die zwei verstanden sich auf Anhieb ganz prächtig !Honey ist auf einem Auge blind, womit sie aber gut zurecht kommt.

Im Bild rechts sieht man Honey zusammen mit einem unserer Minishettys auf der Koppel.

 

Unsere Minishettys Lotte, Sheila und Sternchen

Auf dem Tierhof seit Februar 2010

Die Zwerge kamen zu uns, weil ihr Besitzer sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr versorgen konnte.

Der 2004 geborene Hengst Rüdi und die 2005 geborene Stute Lotte sind Geschwister. Da der frühere Besitzer die beiden jedoch zusammen stehen hatte und Rüdi nicht kastriert war, bekam Lotte im April 2008 ihre erste Tochter Sheila und im April 2009 die zweite Tochter Sternchen. Nun scheint sie schon wieder trächtig und wir vermuten, dass es wieder im April so weit sein wird.

 

 

Bleibt zu hoffen, dass Sheila nicht auch noch von ihrem Vater gedeckt wurde. Gott sei Dank hat sich herausgestellt, dass beide Stuten nicht trächtig sind - jedenfalls haben wir bis zum Juli keinen Nachwuchs bekommen :-)

Minishettys sind wirklich "mini" - im Gegensatz zu ihnen sind unsere anderen Ponys und sogar die kleine Atlantis regelrechte Riesen :-) Im Bild rechts sieht man unsere Honey mit ihren "Adoptivkindern".

 


Die Ponys haben sich sehr rasch bei uns eingelebt und aus den klepperdürren Pferdchen sind propere Minishettys geworden! Auch den Besuch der Kinder am Familientag finden sie ganz toll und freuen sich jedes Mal auf viele Streicheleinheiten.

Rüdi konnte das Leben auf dem Tierhof leider nicht lange genießen - Mitte April 2010 starb er an den Folgen seiner hochgradigen Arthrose (siehe Regenbogenbrücke).

 

Unser ausrangiertes Pony Romance


Auf dem Tierhof seit März 2009

Die 1983 geborene Romance und ihre 1994 geborene Freundin Flora teilten ihr ganzes Leben lang zusammen einen Stall. Die Araber/Deutsches Reitpony-Mischlingsstute und das Shetlandpony gehörten einem alten Mann, der sie liebte, aber als auch er in die Jahre kam, immer schlechter versorgte. Nun war der Mann so gebrechlich, dass er in ein Pflegeheim kommen sollte.

Der Mann war noch nicht einmal aus dem Haus, hatte der Sohn bereits den Schlachter angerufen, dass dieser kommen solle um die beiden abzuholen. Dieses Telefongespräch hat der Besitzer der Ponys zufällig mitbekommen und hat völlig geschockt den Tierschutz verständigt. So kam die Rettung buchstäblich in allerletzter Minute, denn kaum waren die zwei im Pferdeanhänger verstaut, kam der Schlachter angefahren...

So haben Romance und Flora auf dem Gnadenhof ihren Stall bezogen. Beide hatten schlimme Hufe, die schon sehr lange nicht mehr gepflegt worden waren. Bei Romance war es besonders krass - sie hatte Schlappen, die sich bereits drehten. Auch der  Allgemeinzustand der Ponys war recht ungepflegt, aber sie ließen sich gerne striegeln und genossen es, regelmäßig Streicheleinheiten zu bekommen.

Leider wurde Flora - obwohl die jüngere der beiden - mit den Jahren immer schwächer und konnte im Oktober 2011 nicht mehr selbständig aufstehen. Es blieb uns nichts anderes übrig, als Flora zu erlösen (siehe Regenbogenbrücke).

Unsere Therapie-Esel Aischa und Apsou


Auf dem Tierhof seit April 2007

Die 1993 geborene, dunkelbraune Aischa und ihr 1999 geborene, hellbraune Lebensgefährte Apsou kamen als Notfall-Esel zu uns. Bisher wohnten sie zusammen mit mehreren Pferden in einem Heim für behinderte Jugendliche. Viele Jahre leisteten sie dort gute und wertvolle Dienste als Therapie-Esel. Dann hat die Leitung beschlossen, künftig nur noch Pferde einzusetzen und plötzlich waren Aischa und Apsou überflüssig. Die Menschen, die die Tiere täglich versorgten und denen sie auch ans Herz gewachsen waren, wollten verhindern, dass die Esel etwa als Salami enden und wandten sich an einen Tierschutzverein in ihrer Nähe.

 

Zufällig hatten wir uns bereits Wochen vorher entschieden, unseren Tierhof mit zwei Gnadenbrot-Eseln zu bereichern, falls solche Tiere einmal in Not geraten würden. Da stieß der Hilferuf des befreundeten Tierschutzvereins auf offene Ohren und so kamen die Langohren auf dem Tierhof an.

Apsou litt an drei zum Teil offenen Geschwüren am Bauch. Das wird von uns regelmäßig behandelt und hat sich bereits sehr gebessert. Außerdem hat er ein Problem mit einem Huf, das von unserem erfahrenen Huf-Pfleger Günter behandelt wird. Die zwei wurden in Null-Komma-Nichts die Lieblinge der Kinder!

Unser Unfall-Pony Flicka

Auf dem Tierhof seit April 2007

Über das Vorleben der ca. 1985 geborenen Ponystute weiß man praktisch nichts. Wahrscheinlich ist sie ausgebüchst oder man hat sie absichtlich laufen lassen. Die Gefahrenmeldungen, die ab und an im Radiodienst zu hören sind, lauten ja meistens "…Gefahr durch freilaufende Tiere…" Leider ist es aber so, dass in den allermeisten Fällen auch Gefahr FÜR die Tiere besteht! So zumindest im Fall von Flicka. Sie ist in ein Auto gelaufen und hat sich schwerste Verletzungen an Hals und Schulter zugezogen. Auch wenn Flicka vielleicht nur ausgebüchst war – spätestens jetzt hatte der Besitzer kein Interesse mehr an teuren OPs und Haftpflicht-Scherereien mit dem Unfallbeteiligten.

Flicka wurde von einem befreundeten Tierschutzverein aufgenommen, der sich auch um die notwendige Operation kümmerte. Die Schulter war gebrochen und der Hals war großräumig aufgerissen. Außerdem war Flicka in einem erbärmlichen Allgemeinzustand. Sie war abgemagert und das Fell war voll mit Ungeziefer und sonstigen Untermietern. Nachdem die Wunden verheilt waren, wurden wir um Hilfe gebeten, denn Flicka ist nicht das einzige "Großtier", das dort versorgt wird und langsam kam der Tierschutzverein an die Grenzen seiner Belastbarkeit. So kam das Pony auf den Tierhof und hat sich wunderbar eingelebt. Das Pony genießt die Gesellschaft der anderen Pferde und wird täglich zutraulicher.

 

 

Update 27. August 2007: Flicka hat sich wunderbar entwickelt und prächtig eingelebt. Sie genießt jede Streicheleinheit und hat sich zu einem richtig hübschen Pony gemausert. Aber die kleine Stute ist auch immer für eine Überraschung gut: Es hat sich herausgestellt, dass Flicka trächtig ist! Sie muss bereits bei ihrem Unfall getragen haben und das Ponybaby hat wohl alles gut überstanden.

Nun sind wir sehr gespannt, wann Flicka Mama wird!
 

 

 

Update 10. Oktober 2007: Gestern, am Vormittag des 09.10.2007, hat Flicka ein gesundes Fohlen zur Welt gebracht! Die kleine Stute wurde auf den Namen ATLANTIS getauft. Wir sind sehr stolz auf die Mama und ihren Nachwuchs!

Das Bild zeigt Atlantis im Alter von gerade mal 36 Stunden beim Abendbrot bei Muttern.

Es gibt etliche Hunde bei uns auf dem Tierhof, die vieeeel größer sind als sie - aber bei weitem nicht so süß!

 

Unser Schlachtpferd Vendice

Auf dem Tierhof seit August 2003

Der 1992 geborene Vendice ist in seinem bisherigen Leben nur hin- und her geschoben worden. Allein in den letzten vier Jahren bevor er zu uns kam hatte er sieben (!) Besitzer. Das Vollblutpferd wurde unter anderem  als Schulpferd bei einem Reitverein eingesetzt, erwies sich aber als ungeeignet, weil er immer die Kinder abwarf.

Ein anderer Besitzer wollte ihn zum Springpferd ausbilden. Es bleibt zu vermuten, wie er das gemacht hat - jedenfalls hat Vendice sichtbare Narben an den Vorderbeinen...

Nach langer und wechselnder Leidenszeit wurde Vendice einem Pferdehändler verkauft, der ihn dann auch gleich beim Schlachter anmeldete. Angeblich leidet er an chronischem Husten.

Gott sei Dank hat eine nette Familie davon erfahren und das arme Pferd zum Schlachtpreis erstanden. Vendice ist bei uns in seinem endgültigen Zuhause angekommen: Er steht wohlbehalten in seinem Paddock und freut sich des Lebens - von Husten haben wir nie mehr etwas bemerkt. Er hatte auch gleich einen neuen Freund gewonnen: Ritas Beagle “Emmerich” leistet ihm Gesellschaft, wann immer man ihn lässt.

Vendice war fast fünf Jahre lang mit unserem Zirkuspferd Filou zusammen  (siehe Regenbogenbrücke). Als Filou starb, war das sehr schlimm für den Wallach. Deshalb suchten wir eine neue Partnerin für ihn. Seit April 2010 hat er sie gefunden: Honey und er verstanden sich auf Anhieb und noch am Tag ihres Einzugs konnten wir die beiden komplett zusammen lassen.

Am Nachmittag des 14. Oktober 2011 passierte etwas Schreckliches: Vendice wälzte sich voller Wohlgefallen auf der Weide, als sich von den Bewegungen seine Milz und mit ihr auch der Darm verdrehte. Das Pferd bekam schwere Koliken und auch die Medikamente des sofort herbeigerufenen Tierarztes brachten keine Besserung. Daraufhin fuhren wir den erst 19-jährigen Wallach in die Pferdeklinik nach Iffezheim.

Auch dort wurde alles versucht, um dem schönen Pferd zu helfen, aber es ging ihm von Stunde zu Stunde schlechter. So wurde er in der Nacht zum Samstag etwa 3 ½ Stunden notoperiert. Die OP verlief gut und gegen 6:30 Uhr in der Frühe konnte er wieder selbständig stehen.

Vendice muss mindestens fünf Tage stationär in der Pferde-klinik bleiben und für die OP müssen wir mit Kosten um die 5.000 Euro rechnen. Bitte helfen Sie uns, diese enorme Summe zu stemmen! Wir freuen uns über große und auch kleine Spenden! Jeder Euro zählt, damit Vendice noch lange ein schönes Gnadenbrotleben führen kann.

Spendenkonto: Sparkasse Baden-Baden Gaggenau (BLZ 66250030), Konto-Nr. 4080073, Verwendungszweck "Vendice". Bitte schreiben Sie Ihre vollständige Adresse auf den Überweisungsträger, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zusenden können.

Auch eine Patenschaft würde uns sehr helfen, um die laufenden Kosten für das Pferd zu bewältigen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

nach oben

Aktualisiert: 24.10.2011