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Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, können Sie das schnell und unkompliziert über den nebenstehenden Link tun! Herzlichen Dank im Namen unserer Schützlinge!


Unsere Sorgenkinder sind die so genannten "schwer vermittelbaren" Tiere, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht so ohne weiteres eine neue Familie finden.

Menschen möchten oftmals ein Traum-Tier, an dem alles stimmt. Sobald ein Tier jedoch alt, krank, behindert, oder in irgendeiner Art verhaltensauffällig ist, schrecken viele zurück.
Natürlich gibt es auch genügend Menschen, die sich solch einer Herausforderung stellen. Die Zeit und Kosten für eventuell öfter anfallende Tierarztbesuche auf sich nehmen, denen eventuell dummes Gelaber über behinderte Hunde und dass man die doch lieber einschläfern sollte egal ist, oder die die Zeit und Geduld aufbringen, um mit einem verhaltensgestörten Tier zu arbeiten.

Und genau auf diese Menschen hoffen wir! Wir hoffen, dass unsere Sorgenkinder irgendwann einen Platz finden werden, wo sich die Sorgen in Luft auflösen werden und aus Sorgenkinder Sonnenkinder werden.

 

 

Boris

Pudel-Mischling
Rüde, geboren 10. März 2011
kastriert, geimpft und gechipt

Boris haben wir von einem befreundeten Tierheim übernommen. Als er zu uns kam, hatte er schwerste Verletzungen an den Hinterbeinen, gerade so, als wären seine Füße fest mit einem dünnen Draht zusammengebunden gewesen. Alles hatte sich entzündet und war völlig vereitert. Die tiefen Wunden mussten in Narkose gesäubert und teilweise genäht werden. Die meisten Wunden sind jedoch so großflächig, dass sie nicht genäht werden können - alles muss langsam wieder verheilen. Dazu braucht Boris noch regelmäßig einen Verbandswechsel an den Hinterbeinen.

Die Beinchen heilen mittlerweile, aber es haben sich noch viel schrecklichere Dinge herausgestellt. Weil Boris einen sehr komischen Gang hat und er auch seinen Kotabsatz nicht richtig kontrollieren kann, haben wir ihn röntgen lassen bzw. zur Computertomographie geschickt. Boris wurde etwa im August/September 2011 so schwer verletzt, dass dabei sein zehnter Brustwirbel zertrümmert wurde. Auch die Bandscheibe zum nächsten Wirbel wurde komplett zerstört. Wir mögen uns gar nicht ausdenken, was das für Schmerzen waren! Ein gebrochenes Kreuz und keine Behandlung - das wünschen wir nicht einmal unserem ärgsten Feind! Boris musste es erleiden und hat tapfer durchgehalten. Der Bruch ist verheilt bzw. der Knochen-Matsch wieder zusammengebacken. Sein größtes Glück ist, dass das Knochenmark nicht verletzt wurde und die langen Nervenbahnen wahrscheinlich nur leicht verletzt wurden. Wir haben die große Hoffnung, dass sich die Nervenbahnen mit der Zeit regenerieren (Nerven tun das leider nur sehr langsam) und Boris dann sowohl wieder normal laufen kann als auch seinen Kotabsatz wieder komplett unter Kontrolle bekommt. Es wird besser - die Tendenz ist da. Alles was Boris nun braucht, sind sehr geduldige Menschen.

Nach allem, was der junge Mann erlebt hat, ist es kein Wunder, dass er allem Fremden gegenüber erst einmal sehr aggressiv auftritt. Erst wenn er verstanden hat, dass der Fremde auch Freund ist, dreht sich sein Verhalten um 180 Grad und er ist das reinste Schmusemonster. Boris ist unheimlich verspielt und wenn er Vertrauen gefasst hat total ausgelassen - man hat das Gefühl, dass er seine ganze Kindheit nachholen möchte.

Boris befindet sich nicht auf dem Tierhof, sondern ist auf einer Pflegestelle untergebracht. Derzeit bekommt er für seine Psyche sowohl eine medizinische Therapie als auch eine gezielte Therapie bei einer Hundetrainerin.

Falls Sie Boris nicht adoptieren können, Sie aber sein Schicksal berührt, sind wir sehr dankbar für die Übernahme einer Patenschaft bis zu seiner Vermittlung. Die Kosten für Tierarzt, Medikamente und Hundetrainer sind enorm und wir freuen uns über jeden Euro, der Boris hilft, wieder ein normales Leben führen zu können.

Sparkasse Baden-Baden Gaggenau (BLZ 66250030), Konto-Nr. 4080073, Verwendungszweck "Boris"

Infos bei Frau Stucky, Telefon 07245 4555

 

 

Tobby

Border Collie-Mischling
Rüde, geboren 20. Januar 2008
geimpft und gechipt

Im Tierhof seit April 2009

Tobbys Frauchen wurde krank und konnte seinem großen Bewegungsdrang nicht mehr gerecht werden. Seit der mittelgroße Rüde bei uns ist, hat er sich zu einem echten Sorgenkind entwickelt. Tobby braucht sehr viel Zuwendung und geistige Beschäftigung - und die können wir ihm im Tierheim leider nicht bieten. Dadurch wurde er immer frustrierter und in Folge auch immer aggressiver und unberechenbarer.

Tobby braucht dringend eine sehr hundeerfahrene Bezugsperson, die sich auf ihn einstellen kann und seiner mittlerweile großen Aggressivität gewachsen ist. Auf keinen Fall darf er zu Kindern. Neben ausreichend körperlicher Bewegung braucht Tobby auch unbedingt geistige Auslastung, z. B. in Form von Nasen- oder Hütearbeit.

Infos bei Frau Brand, Telefon 07221 276261

 

 

Cindy

Mischling
Hündin, geboren 20. Februar 2006
kastriert, geimpft und gechipt

Im Tierhof seit August 2006

Aufgrund ihrer Erfahrungen mit Menschen ist Cindy der Meinung, dass alle Zweibeiner böse sind.

Es bedarf große Geduld und Einfühlungsvermögen, um das Vertrauen der Hündin gewinnen zu können. Im Tausch gegen ein besonders gutes Leckerchen springt sie aber immer öfter über ihren Schatten und bleibt dann auch recht lange da, um ja kein Nachschub-Leckerchen zu verpassen. Ohne diese positive Bestechnung geht es aber noch nicht.

Für Cindy suchen wir ganz spezielle Menschen, denn auch das Spazierengehen gestaltet sich wegen ihrer stark ausgeprägten Ängstlichkeit etwas schwierig. Mit ihren Bezugspersonen klappt das schon ganz gut, vor allem wenn ein anderer Hund dabei ist.

Ideal wäre ein Haus mit sicher eingezäuntem Grundstück. Mit anderen Hunden hat Cindy nicht die geringsten Probleme. Wo ist der Mensch, der Cindys Seele heilt?

Cindy ist etwas größer als mittelgroß.

Infos bei Frau Brand, Telefon 07221 276261

 

 

Anne

Mischling
Hündin, geboren 5. April 2006
kastriert, geimpft und gechipt

Im Tierhof seit August 2006

Die mittelgroße Anne hat leider noch nicht begriffen, dass Menschen keine Monster sind. Sie ist unglaublich zurückhaltend und hat Angst vor ihrer eigenen Courage. Für ein besonders feines Leckerchen springt sie schon mal über ihren Schatten, zieht sich aber so schnell es geht wieder zurück. Wenn man sich mit ihr beschäftigt, hat man schon den Eindruck, dass sie den Menschen im Grunde ihres Herzens vertrauen möchte, aber so ganz konnte sie sich noch nicht durchringen.

Für sie suchen wir ganz spezielle und überaus geduldige Menschen, denn sie kann vorerst wegen ihrer stark ausgeprägten Ängstlichkeit noch nicht ausgeführt werden. Ideal wäre ein Haus mit sicher eingezäuntem Grundstück. Es kann länger dauern, bis die Hündin Vertrauen zu Menschen gefasst hat - im Extremfall Monate. Mit den Artgenossen, die mit ihr zusammen leben, versteht sich Anne sehr gut. Auf Hunde außerhalb ihres Geheges, die dort vorbeilaufen, reagiert sie mitunter aggressiv. Dies sollte jedoch nicht der Maßstab sein, denn diese Situation kommt in einem "richtigen" Zuhause nicht unbedingt vor.

Welcher geduldige Mensch hat ein Herz für Anne?

Infos bei Frau Brand, Telefon 07221 276261

 

 

Aktualisiert: 27.01.2011