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Wie alles begann
 
Im Mai 2003 konnten wir mit Hilfe einer Schweizer Gönnerin den Hof kaufen. Es war uns klar, dass wir eine Perle bekommen hatten, aber zuerst galt es, die harte Muschel zu knacken! Es erwartete uns eine Sisyphos-Arbeit!

Leider verließen die ehemaligen Pächter das Gelände, ohne ihren Müll mitzunehmen...
 

 
 
Das ganze Gelände glich eher einem Schrottplatz als einer Pferdepension
 
 
 
Es kostete uns einiges Geld und viele Arbeitsstunden, um all den Schrott zu beseitigen
 
 
 
Auch Sondermüll und anderer Unrat wurde uns großzügig hinterlassen
 
 
 
Altes und unbrauchbares Bauholz war über das gesamte Gelände verstreut
 
 
 
Allein die Entsorgung des Mistes vom ehemaligen Pächter verlangte uns einiges ab.
 

 

Der komplette Kellerteil des Stalles, der für die Lagerung vorgesehen war, war randvoll mit fest-gebackenem Pferdemist. Im Außenbereich war der Misthaufen so hoch getürmt, dass selbst der Weg um den Stall herum mannshoch versperrt war.

Das kleine Bild zeigt den Kellerteil freigeräumt.

                  

 

 

Der Weg zum hinteren Teil des Geländes war bei Regen kaum begehbar
 
 
 
Nichts davon konnte uns abschrecken und so begannen wir mit dem Um- bzw. Ausbau zum Tierhof!



Auf 32.000 qm Fläche, davon 17.000 qm bereits eingezäunt, wollen wir versuchen, für unsere Schützlinge ein schönes Übergangs-Zuhause und für unsere Gnadenbrot-Tíere einen lebenswerten Altersruhesitz zu schaffen.

Wir möchten auf unserem Tierhof keine „Einzelhaft“-Bedingungen. Bei uns sollen die Hunde, sofern sie verträglich sind, artgerecht in kleinen Gruppen laufen und miteinander spielen können. Auf diese Weise wird sowohl das Sozialverhalten gefördert, als auch der Einsamkeit entgegen gewirkt.

Das Bild zeigt die Ansicht von der Straße.

 

 


 

Um den gesamten vorderen Bereich des Geländes wurde eine Mauer gezogen, die sowohl Schtutz vor Ausbruch als auch Sichtschutz gewährt.

Leider schützt die Mauer nicht davor, dass einfach Tiere darüber geworfen werden, die dann völlig verstört sind und sich auch oftmals verletzen.

Warum können manche Menschen nicht den Mut aufbringen, zu klingeln und ein Tier mit Anstand abzugeben?


 


 

Eine Schleuse wurde errichtet, damit es keine Ausbrecher gibt, wenn Besucher kommen.



 



 

Ansicht von innen.
Kommt da etwa Besuch?


 

 

So hat der Hofbereich von innen ausgesehen. Nur direkt vor dem Haus ist gepflastert, alles andere war nicht befestigt.

Rechts hinten sieht man das alte Scheunentor. Hier entsteht der Empfangsbereich bzw. das Büro des Tierhofes.


 


 


Das Scheunentor wurde durch eine Glastür ersetzt und im Innenbereich wurde eine Decke eingezogen.

Mittlerweile ist auch der "Laufbereich" gepflastert.

An der Wand zur Kantine nebenan wurde eine Tür eingebaut und so mit dem Empfangsbereich verbunden. Auch eine Gästetoilette wurde abgemauert. Eine Stahltreppe führt in den oberen Bereich der Scheune, der noch nicht ausgebaut ist und bisher als Stauraum dient. Im Rechten Teil befindet sich der Empfang. Hier werden auch die Büroarbeiten erledigt.
 
                               
 

 


 


Rita Brand berät einen der zahlreichen Interessenten, die täglich auf dem Tierhof anrufen.

Auch die ehemalige Kantine wurde renoviert und so hergerichtet, so dass wir zu unseren Wochenend-Öffnungszeiten und Tierhof-Festen Kaffee- und Kuchen anbieten können.
 

   Vor der Renovierung

  


 


 

Nach der Renovierung

In der Kantine herrscht jetzt tierfreie Zone - mit Ausnahme unseres Spenden-Schweines, das immer mächtig Hunger hat!
 

Auch eine Waschküche ist entstanden, wo wir täglich Berge von Hundedecken und Handtücher  waschen. Bei dieser Gelegenheit sei angemerkt, dass wir uns auch über eine Waschmittel- oder Putzmittel-Spende sehr freuen!
 
  
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Aktualisiert: 19.05.2009