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Hilfe! Unser Entenstall ist den Schneemassen zum Opfer gefallen!
Die Schneemassen vom Dezember 2010 haben auch uns mächtig zugesetzt. Die Bleibe für unsere Enten und Gänse hat die schwere Last nicht überlebt.

Durch den vielen Schnee ist das Dach und auch der Maschendraht-Zaun über dem Gehege zusammengebrochen.

Alle Tiere wurden evakuiert und provisorisch in einem anderen Stall untergebracht.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns beim Wiederaufbau mit einer Spende unterstützen würden!

 

Auch die Maschendrahtbespannung über unserem Katzenhaus konnte den Schneemassen nicht standhalten. Nur dem Holunderbaum, der in dem Gehege wächst, ist es zu verdanken, dass den Katzen nicht "der Himmel" auf den Kopf gefallen ist. Auch für diese Reparatur hoffen wir auf Ihre Unterstützung!

Sparkasse Baden-Baden Gaggenau
Bankleitzahl: 66250030
Kontonummer: 4080073
Verwendungszweck: Schneeschäden
 

 

 
 

 
Umbau des hinteren Geländes zum Gnadenhof

 



 

Willkommen in unseren Gnadenbrot-Bereich!


 


 


Treten Sie ein und lassen Sie sich führen!

Unseren Gnadenbrot-Tieren stehen ca. 10.000 qm eingezäuntes Gelände zur Verfügung. Alle Tiere haben zwar ihre eigenen Stallungen, wenn jedoch kein Publikumsverkehr ist, stehen zum größten Teil die Türen offen, so dass sich die Tiere innerhalb des Geländes frei bewegen können. Auch wenn Sie uns besuchen kann es vorkommen, dass Sie freudig von Schafen, Ziegen oder sogar von unserem Hängebauchschwein begrüßt werden.
In diesem Teil des Geländes hatten wir nicht weniger zu kämpfen, aus der Wildnis einen Gnadenhofbereich zu machen.
Die alten Pferdeställe
Die Ställe des ehemaligen Pächters waren allesamt in einem äußerst schlechten Zustand.
 
  
 
Die Holz-Einfriedungen der Freiläufe waren teilweise ein Sicherheitsrisiko für Mensch und Tier.
 
  
 
Bauabschnitt 1 der Pferdeställe
Drainagen für die Freiläufe

Alle Freiläufe wurden mit speziellen Drainagematten ausgelegt, um sowohl ein gutes Hufklima zu erreichen, als auch die Säuberung der Flächen zu erleichtern.
 

  
 
Bauabschnitt 2 der Pferdeställe
Flexible Mettall-Zaunelemente

Alle alten Freiläufe (Paddocks) wurden abgerissen und mit Metall-Zaunelementen wieder aufgebaut. Diese können nach Belieben verschoben werden, um die Größe der Paddocks zu verändern.
 

  
 
Aufgabe der Pferdepension
Zum 1. März 2004 mussten wir die Pferdepension, die wir vom ehemaligen Pächter übernommen hatten, aus Kostengründen aufgeben. Verblieben sind unsere Gnadenbrotpferde Filou und Vendice.
 
  
 



 


 


Die Besitzer der Einstellpferde
verließen uns ähnlich charmant
wie der ehemalige Pächter.     
 

Umbau des ehemaligen Roundpads zum Teich
Die tiefste Stelle des Teiches ist 1,60 m, so dass Fische unbeschadet überwintern können
 
  
 
Unsere Enten und Gänse lieben den Teich und die Fische fühlen sich sehr wohl. Auch die Menschen sitzen dann und wann auf der Bank und tanken ein wenig Kraft.
 
  
 
Bau eines Stalls für unsere Schafe Steffi und Willi
Steffi wurde am 1. April 2005 unweit vom Tierhof gefunden – noch in der Plazenta, mit einer langen Nabelschnur und weit und breit keine Mutter oder andere Schafe. Es war für uns unverständlich, dass ein Muttertier ein Lamm zur Welt bringt und es dann einfach liegen lässt. Oder dass die ganze Herde einfach weiterzieht, ohne dass das Baby von jemandem bemerkt wird (Schäfer oder Schäferhunde). Wir mussten uns jedoch eines Besseren belehren lassen. Offensichtlich passiert das häufiger, als man denkt! Wir haben sie gesäubert, geschoppelt und dann sofort zum Tierarzt gebracht. Es stellte sich heraus, dass das Lämmchen erst eine halbe Stunde alt war.

Die Herde bzw. die Mutter haben wir vergeblich gesucht und letztendlich haben wir beschlossen, sie zu behalten.  So wurde Steffi mit der Flasche aufgezogen und die Kleine hat Rita sofort als ihre Mama angenommen. Wenn man sie ließe, würde sie Rita auf Schritt und Tritt überall hin folgen.

Damit Steffi nicht alleine aufwachsen muss, haben wir von einer Baden-Badener Schäferei ein weiteres Schoppelkind bekommen: Willi. Die Entscheidung hat sich als richtig herausgestellt, denn Steffi und Willi haben sich auf Anhieb blendend verstanden und sind ein schönes Paar. Natürlich ist  Willi mittlerweile kastriert, denn wir möchten ja schließlich keine eigene Schäferei gründen.

Nun musste jedoch ein Stall für die beiden gebaut werden, der auch dann noch groß genug ist, wenn die süßen Lämmchen zu stattlichen Schafen herangewachsen sind.

  
 


    Aus Kindern werden Leute.
    Willi im Schafspelz und Willi geschoren.
    Es kam kein Wolf zum Vorschein J

   

Bau eines Stalls für unsere Ziegen Liesel, Ulla und Eddi
Die Zwergziege Liesel (weiß-braun) wurde in ihrem früheren Zuhause „versehentlich“ von einem Milchziegenbock gedeckt – und bald war sie stolze Mutter von der braunen Ulla und dem schwarz-weißen Eddi. Die drei hatten es aber nicht so schön, denn sie wurden von den dortigen Milchziegen andauernd geplagt und gemobbt. Das war letztendlich auch der Grund, weshalb sie der Besitzer bei uns abgegeben hat.

Seit Frühjahr 2004 sind die drei nun auf dem Tierhof und fühlen sich rundum wohl.

Die „Kleinen“ sind mittlerweile genauso groß wie die Mutter und die drei Musketiere sind fast unzertrennlich.

  
 
  
Unsere Ziegen und Schafe lieben es, über das gesamte Gelände zu schlendern und Besucher zu begrüßen.

 

Bau eines Stalls für unsere Hängebauchschweine Kurt und Cleopatra
Kurt wurde im Herbst 2004 von Zigeunern bei uns abgegeben. Damals war er ungefähr acht Wochen alt und noch sehr klein. Am Anfang dachten wir, er wäre ein Minischwein, jedoch stellte sich bald heraus, dass er ein Hängebauchschwein ist. Minischweine sind zurzeit sehr in Mode und viele Leute kaufen sich ein Tier, weil es gerade „in“ ist und ohne zu wissen, welche Bedürfnisse so ein Schwein hat. Dazu kommt noch, dass unseriöse und profitgierige Händler oftmals alle möglichen Schweine als Minischweine verkaufen, denn wenn sie jung sind, sind sie alle klein... Und wenn das Tier dann größer und größer wird, wächst es den Haltern bald in jeder Beziehung über den Kopf und letztendlich landen die armen Schweine beim Tierschutz. Schweine, egal wie groß, möchten wühlen, sich suhlen, sich im Stroh wälzen – und vor allem nicht ohne Artgenossen bleiben. Deshalb war es für Kurt fast ein Glücksfall, dass Cleopatra ein neues Zuhause brauchte.

Cleopatra kommt aus dem aufgelösten Reiterhof Enrico in Schwarzach. Sie musste in einer Hauruck-Aktion von dort weg, um nicht doch noch beim Schlachter zu landen. So ist sie nun seit April 2005 bei uns und die beiden verstehen sich blendend. Kurt ist kastriert und so gibt es auch keine neuerlichen Schweinereien J
 

  
 
Bau eines Stalls für unsere Gänse Carmen und Angelika
Carmen und Angelika haben wir von einer Tierschutzgruppe in Karlsruhe übernommen. Eigentlich hätten sie nur ein kurzes, dafür aber qualvolles Leben haben sollen, denn die beiden sind Mastgänse. Sie sind mit einigen anderen Gänsen wohl versehentlich vom Lastwagen gefallen und beim Tierschutz gelandet.

Mastgänse werden hauptsächlich für den Weihnachtsbraten gezüchtet. Damit die Nachfrage nach Gänsefleisch zum Weihnachtsfest gedeckt wird, werden jedoch zurzeit 87 % des Bedarfs aus Ungarn, Polen und Tschechien importiert. Die Vögel werden dort in Ställen gehalten, haben keinen Auslauf und keine Bademöglichkeit. Die Zucht auf einen hohen Fleischertrag führt zu Knochen- und Gelenksproblemen und zu Verhaltensstörungen.

Gänse- und Entenfettleberpastete wird aus krankhaft verfetteter Leber von zwangsgemästeten Gänsen und Enten hergestellt. Stopfleber wird erzeugt, indem den Tieren maschinell übermäßig Futter in den Schlund gepresst wird, bis die Leber auf die zehnfache Größe angeschwollen ist.

 

 


Die Tiere, die diese bestialische Prozedur überleben, können sich im Endstadium der Mast kaum noch bewegen und drohen zu ersticken. Die Zwangsmast ist in Deutschland als Tierquälerei verboten. Importierte Fettleberpastete ist jedoch überall als „Delikatesse“ zu kaufen.

Carmen (der eigentlich ein Ganter ist) und Angelika entgingen diesem Schicksal. Ihr Leben auf dem Hof gefällt ihnen ganz gut – und das danken sie uns, indem sie die besten Wachhunde der Welt sind! Wer "unbefugt" den Gnadenbrot-Bereich betritt, wird gnadenlos in die Waden gezwickt. Und eines können Sie uns glauben: DAS TUT WEH!

  
Bau eines Stalls für Hahn Fridolin und Gefolge
Fridolin war quasi ein Unfall, denn die Leute wollten ein paar eigene Hennen züchten und heraus kamen vier Hähne...

Soviel „Männlichkeit“ auf einem Haufen kann nicht gut gehen und deshalb mussten die Hähne schnellstmöglich getrennt werden. Einen Gockel behielten die Menschen selbst, zwei wurden von uns mit Anti-Kochtopf-Garantie in einen eigenen Harem vermittelt und Fridolin durfte als einer der Ersten auf unserem Tierhof einziehen.

Sein Gefolge ist bunt zusammengewürfelt: zum Teil kommen die Hennen als ausrangierte Tiere von einer Hühnerfarm, zum Teil von Privatpersonen und einige Hühner kommen aus dem aufgelösten Reiterhof Enrico in Schwarzach.

Fridolins Harem fühlt sich jedenfalls sehr wohl bei uns – das bestätigen die vielen Eier, die uns die Gacker-Damen ganz freiwillig und ohne jeden Zwang regelmäßig schenken.

Bitte kaufen Sie NUR Eier aus artgerechter Freiland-Haltung! Die Eier schmecken nicht nur sehr viel besser, sondern Sie tragen auch aktiv dazu bei, dass sich die tierquälerischen Betreiber von Legebatterien nicht auf Kosten der geschundenen Tiere eine goldene Nase verdienen!

Bau eines Stalls für Wildenten und Gänse
Im Mai 2005 hatten gleich zwei Wildenten-Familien großes Pech: In Malsch wurde eine Enten-Mutter überfahren, als sie Ihre neun Küken (Foto) zum ersten Mal ans Wasser führen wollte. Die Küken waren gerade mal 2-3 Tage alt. Tierfreunde sammelten die armen Waisenkinder ein und brachten sie zu uns.

In Steinbach gab es ein ähnliches Schicksal. Auch hier wollte eine Familie im Entenmarsch zum Wasser, als ein Wagen angerast kam. Die Mutter wurde zusammen mit drei Küken überfahren, vier Geschwister haben überlebt. Die Fahrerin hat nicht einmal angehalten. Zum Glück wurde der Vorfall beobachtet und die Tierfreunde brachten die Kleinen zu uns.

Wir haben die Jungen großgezogen und ihnen dann die Entscheidung überlassen, ob sie wegfliegen oder hierbleiben möchten.

Einige von ihnen haben sich für den Tierhof entschieden und mittlerweile haben sich noch andere Gänsefamilien auf dem Hof angesiedelt.
 

    
Bau eines Stalls für unsere Esel Aischa und Apsou
Aischa und Apsou sind zwei arme Therapie-Esel, die schnell untergebracht werden mussten, bevor man sie zum Schlachter brachte. Bei uns fanden sie ein neues Zuhause, wo sie sich sehr wohl fühlen.
 
  
 

 

 

 

 

Dann und wann gehen die Esel die Hunde im Freilauf besuchen und halten ein Schwätzchen so von Esel zu Hund...

Bau eines Stalls für unser Pony Flicka
Auch Flicka gaben wir ein neues Zuhause. Das Pony hatte einen schlimmen Unfall und wurde in einer schweren Operation wieder zusammengeflickt. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass Flicka trächtig ist und ihr Baby auch bei dem Unfall nicht verloren hat. Nun sind wir gespannt auf "unseren" Nachwuchs.
 
  
 
Einzäunen von Weideflächen
Für den Fall, dass unsere Pferde und Esel nicht einfach auf dem Gnadenhof herumlaufen können, haben wir zwei große Weiden angelegt, die bei Bedarf für die Tiere benutzt werden können.
 
  
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Aktualisiert: 14.01.2011